Upcycling -Teil 2 von einer Bambusmatte zur Vase

Letzte Woche habe ich gezeigt wie ich aus einer Bambusmatte einen Blumentopf bastelte. War letztlich gar nicht schwer ☺ Wie versprochen wird es bei meiner zweiten Idee einfacher. Zum einen brauche ich nicht mehr erzählen, dass ich die Matte gestrichen habe (und warum es besser ist das hinterher zu tun). Zum anderen ist auch der Aufwand viel, viel kleiner. Diesmal habe ich eine Vase gebastelt. Natürlisch wieder komplett als Upcycling-Projekt. ☺ Wie das geht ist gar nicht neu und in einem Satz sogar knapp und kurz erklärt:

Klebt die Matte um ein Tetrapack!


Damit wären wir fertig, was? ;-) Na gut, auf dem Bild ist ja mehr zu sehen. 
Was habe ich also gemacht. Hier zuerst die Übersicht in Bildern.


  1. Ich habe bei nem großen Tetrapack eines Orangensaftes (1,5l)
    oben den Rand für eine Öffnung abgeschnitten
  2. Mit Heißkleber dann die Bambusmatte auf den Karton geklebt.
    Der Kleber sollte ein Stück Abstand zum Rand haben, damit er beim Pressen nicht rausquillt.
  3. Überstehende Längen, auch oben an der Öffnung, abschneiden
  4. Jetzt geht es ans Malen ☺ Hier bin ich auf Farbsuche
  5. Jep. Ich habe den Wasserfarbkasten (auch aus dem Keller *lol*) ausgepackt
  6. Mein erstes fertiges Ergbnis.
  7. Zum Schluß auch hier: Schleife drum, Anhänger dran. Beliebig verzieren. Pflanze rein. Freuen.
    ...aber wieso ist die Matte wieder weiß ?
  8. Ahhh..eine zweite Vase! Bei der kleineren habe ich die Matte um ein leeres Schraubglas geklebt. Geht auch in rund ;-)
Was meine ich wohl bei 6. mit "mein erstes Ergebnis"?
Tja, ich habe mir zuerst gedacht "male ich einfach ein schönes Bild drauf." So irgendwas mit Frühling. Vielleicht Äste und Schmetterlinge..... *träum*schnarch*weiterträum*
-Wer meint das ginge, der darf mir gerne zeigen wie?!? Ich konnte überhaupt nicht auf den Stäben mal. Alles was rund werden sollte klappte nicht. Nachdem ich den Pinsel auf eine schmale Rundborste wechselte ging es zwar etwas besser.Eigentlich nur unwesentlich. Zwar kontne ich runde Linien malen, aber mir lief die Farbe in den Rillen weg. Ich mochte jedenfalls das Ergebnis nicht und hatte keine rechte Lust mehr.

*grmpf*  seht doch:


Was solls. Ich habe hinterher wieder alles übermalt und bin shoppen gegangen. Genauer, ich war auf der Suche nach Deko für meine Vase. Was frisches, mit Frühlingsstimmung und Farbe um meine Laune wieder zu heben. (Ich weiß. Der Winter ist gerade angekommen ...) Ich war also bei Depot und habe dort diese Libellen gefunden. Leider gab es die immer nur in einer einzigen Farbe abgepackt. Dann fand ich welche in Natur und die habe ich Zuhause selbst angemalt. So wie ich es brauchte, mit meiner Wasserfarbe, versteht sich ;-)

Den Rest ahnt ihr sicherlich schon: Mit Heißkleber befestigt und ein Filzband (auch von Depot) drumherum gebunden. Schnell in den Garten ein paar Blumen gepflückt, die Tulpen sind gekauft.

 

Das ist doch mal schön bunt und schön Frühling! Meine erste Frühlingsdeko für 2014. ☺ 
Damit verlinke ich mich heute fein beim Creadienstag und bei Simones Linkparty
*Nachtrag* und beim Kopfkino!

Ich schicke heute nur Grüße und wünsche euch einen charmanten Dienstag!
Grüßchen Naddel

20140209, Nachtrag: Beim hantieren mit der Vase hat sich die Wasserfarbe bei mir doch etwas nachteilig erwiesen. Wenn ich Wasser auf- oder umfülle kann ich doch schon mal nasse Finger kriegen. Fasse ich mit denen die Vase an, gibt es sofort Fingerabdrücke darauf: Die Farbe löst sich und ist statt an der Vase an meinen Fingern. Fazit: Entweder schön aufpassen oder besser andere Farbe verwenden ;-)

12tel Blick(g) im Januar

Heute geht es um Tabeas 12tel Blick. Für die, die das Projekt noch nicht kennen erkläre ich es kurz. Die Idee dahinter ist es den Blick auf eine Sache zu richten und jeden Monat, zwölfmal im Jahr, das Erblickte auf einem Foto festzuhalten. Ich mag das Projekt und habe letztes Jahr gerne den Wandel der Zeit auf den teilnehmenden Blogs verfolgt. Dieses Jahr nehme ich auch daran teil, wobei ich zunächst ein wenig zögerte meine Idee wirklich online zu stellen ....

Ich stellte mir schon einige Fragen: Was ist wenn es nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle? Will ich mich überhaupt in der Form im Internet zeigen? Der Ort, an dem nichts verloren geht, dieses Internet mit seinem schei* ewigen Gedächtnis?  Allerdings: Kann ich mich dadurch sogar zusätzlich motivieren? Was für ein Hinderniss suche ich überhaupt? Was ist wenn es ganz einfach klappt?

Hui..das hört sich sehr nachdenklich an. Okay, ein wenig ist es das auch. Doch jetzt löse ich endlich auf, worum es bei mir geht. Für dieses Projekt richte ich meinen 12tel Blick nämlich auf mich. Genauer auf das was zuviel an mir ist. Ich habe mir vorgenommen jeden Monat ein Foto von mir zu zeigen und so den Weg zu dokumentieren wie ich abnehme. ☺ Ein Kilo pro Monat würde mich freuen und sind meiner Ansicht nach realistisch. Am Ende des Jahres sollen es möglichst 12 Kilo in 12 Monaten sein. Diesen Monat habe ich schon 1 Kilo abgenommen und wiege heute 83kg.

So, genug geschwafelt! 
Hoffentlich ist mit der Zeit der Unterschied auf dem Foto zu sehen☺☺☺



Die Bilder zu schießen war übrigens sehr lustig. Meine Handycam kann per Sprachsteuerung ausgelöst werden. Ich rief also die ganze Zeit über "Bitte lächeln" und tanzte vor meinem Handy rum während mein Brömmel ein wenig verduzt zuschaute. Ich hatte richtig Spaß dabei und es war echt lustig mir selber zuzurufen "Klick! Lächeln! äh -BITTE lächeln" *lol*
Merkt euch das, falls ihr mal eure Laune aufbesseren wollt, dann schaltet die Frontkamera mit Sprachsteuerung ein um ein paar Selfies zu schießen. Probiert es aus!


Was sagt ihr zu meiner Idee? Würdet ihr nicht nur öffentlich über eure Problemzonen diskutieren, sondern sie auch zeigen? Oder steht ihr dem lässig gegenüber und seid ganz anderer Ansicht? Schreibt mir was ihr darüber denkt!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Grüßchen
 Naddel

Upcycling -wie aus einer Bambusmatte ein Übertopf für Blumen wird

Bei meiner viel zitierten Keller-Aufträum-Aktion habe ich einiges nach oben geschleppt und dabei mich immer wieder gefragt "Warum habe ich das bloß aufbewahrt?" Manches fand ich früher cool oder es hatt sich halt auf andere Wege in die alte Wohnung geschlichen. Ja, da passte es vielleicht auch zum Stil. Gut, im Nachhinein gefragt welcher Stil? Vieles war ein Sammelsorium und aus meinem Jugendzimmer einfach mit mir eingezogen.

Zum Beispiel besitze ich noch einiges an chinesischer Deko. Das ein oder andere Teil davon mag ich heute sogar wohl noch leiden. Aber eben nicht alles. Wie diese chinesischen Bambusmatten. Kennt ihr die? Die gibt es als Untersetzer oder wenn ihr zum neuen Jahr rum in ein chinesisches Restaurant geht als Geschenk, dann bedruckt mit dem aktuellen Jahreskalender.
Ich habe also aus'm Keller einige solcher Bambusmatten raus gekramt. Wie gesagt, heute passen sie nicht zur Einrichtung. Aufhängen? Nee, auf keinen Fall. An den Rändern sind die zudem kaputt. Verschenken? Somit auch ausgeschlossen. *grübl* Umfunktionieren? Yap und das nennt sich heute upcyclen! So kam es, dass sie letztlich verbastelt wurden! ☺

Ich habe ein wenig überlegt und die erste Idee kam mir beim Shoppen und dann folgen No.2 & 3 ganz spontan. Umgesetzt habe ich alles in umgekehrter Reihenfolge. Das heißt die dritte Idee, zeige ich heute als erstes.
Es ist ein Übertopf und der ging so:
  1. Die originale Bambusmatte.
    Ehemals hübsch mit typisch chinesischem Bild.
  2. Mit Weißlack gestrichen.
    Ohh! Was dachte ich dabei nur? Das nächste Mal wird ganz zum Schluss gestrichen!
    Weil ich nämlich nicht bedachte, dass die Farbe durchsickert und dadurch die gesamte Matte auf dem darunter liegendem Zeitungspapier festklebte! Zudem ist die Matte im Nachhinein nicht mehr so beweglich
    .
  3. Wenn wir schon upcyclen, dann auch richtig! Es kommt : ein Karton!
    Davon die Ränder abschneiden.
  4. Eine leere Tüte von Blumenerde.
    Darauf achten, dass unten kein Loch drinne ist.
  5. Die Tüte ca 1,5 - 2 cm höher als der Karton abschneiden
  6. Ab damit in den Karton und am Rand festtackern.
    Die Tüte soll nicht spannen, damit später auch nix reißt.
  7. Noch mal ein Blick darauf. Die Tüte sitzt.
    Alles gut.
  8. Mit Heißkleber wird nun die Bambusmatte auf den Karton geklebt.
    Der Kleber sollte ein Stück Abstand zum Rand haben, damit er beim Pressen nicht rausquillt.
  9. Die überstehende Matte abschneiden.
    Scharfe Schere und kräftiger Händedruck (*aua*). 
  10. Zum Schluß: Schleife drum, Anhänger dran. Beliebig verzieren. Pflanze rein. Freuen.
    Ich habe Paketschnur und so n komisches Trockenblumen-Deko-Dingsbums genommen.

Obwohl ich mich mit dem verfrühten Lackieren geärgert habe, finde ich, dass das Ergebnis erstaunlich gut geworden ist. Irgendwie kenne ich das schon: In meinem Kopf ist alles total-toll-fertig und super-total-toll umgesetzt und dann stelle ich fest ...-so geht's gar nicht. mmh...Jetzt verrate ich was: Dann geht es einfach anders rum *lach* und ich freue mich schlichtweg, dass ich es geschafft hab. ☺ So. Basta. Und überhaupt -das nächste Teil ist nicht so aufwendig. Aber das ein anderes Mal.

Da es mein kreierter Übertopf ist, passt er heute endlich mal ins Kopfkino von Maicke und super zu RUMS hin.

LG
Naddel