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Einmal niederländische Nordsee bitte (Fotomontag)

"Hallo, hoe gaat het?"
 Das war niederländisch und heißt "Hallo, wie geht's?".

Nein, nein heute gibt es kein Sprachkurs von mir (als ob ich ein Sprachentalent wäre ..tssssss ;-)) ). Ich habe letzte Woche mit einer Freundin ein paar Tage Campingurlaub in den Niederlanden gemacht. Deswegen war es hier auf'm Blog ein paar Tage still und mein Fotomontag erscheint ausnahmsweise mal Dienstags. Das soll euch aber nichts ausmachen, denn ich hoffe euch ein paar nette Bildchen zeigen zu können.


life is good at the beach
Dieses Strandgesicht habe ich nicht gebaut ;-)

Das Wetter hat letzte Woche super mitgespielt und es tat richtig gut woanders ein paar Tage Auszeit zu genießen. Natürlich darf ein Strandbesuch nicht fehlen und für Spaziergänge bei Sonnenschein braucht mich niemand überreden oder ein paar Muscheln oder anderes zu sammeln. 
Wie wäre es mal mit diesem Strandgut?

Makro Fotocollage von Krebs, Strandgut an der Nordsee, Port Zelande (Ouddorp,Niederlande)
Nordseekrebs

Bei den aufgeschütten Steinwällen fanden wir neben leeren Muscheln oder Seeigeln jede Menge solcher leeren Krebse. Ich vermute, dass die Möwen sie auf den Steinen kaputt schlagen, um an das Innere zu gelangen. Diesen Krebs schicke ich hinüber zu Steffis Makromontag hier.

Als nächstes zeige ich euch ein Foto, dass ziemlich trist daher und direkt unverfälscht aus der Kamera kommt:

Foto mit Strandlandschaft und Dünen an der Nordsee, unbearbeitetes Bild vorher, #nofilter (Port Zelande, Ouddorp, Niederlande)
Dünen und Strandlandschaft
unbearbeitetes Bild ohne Filter o.a.

Es war zwar ein wenig neblig als dieses Foto entstanden ist, aber längst nicht so farblos. Geknipst ist es mit Aktivprogramm im Sportmodus. Vorher waren ein paar Segler unterwegs und die Kamera war noch nicht umgeschaltet.

Tja, aber was ein Bildbearbeitungsprogramm nicht alles so kann. Seht selbst...

Fotocollage mit Strandlandschaft und Dünen an der Nordsee, Boot und Bartisch mit Hocker zum Verweilen (Port Zelande, Ouddorp, Niederlande)
Dieses Foto ist auf den zweiten Blick der Hammer
und wandert deswegen in Jules Sammlung

Und dafür muss man nicht einmal Profi sein !
Allein die Autokorrektur brachte eine wahnsinnge Änderung und umgehend strahlend, blauen Himmel. Hach, ich liebe Fotobearbeitung ;-) Danach habe ich ein wenig den Kontrast erhöht und etwas Farbverlauf  beim Himmel hinzugefügt, so dass die Gräser im Vordergrund sich noch stärker abheben und insgesamt mehr Tiefe im Bild erscheint.


Mit den nächsten Bilder zeige ich euch noch ein paar weitere Eindrücke von unserer Ecke.



marketplace in Ouddorp, Netherlands. Mill "de hoop". Pancake house.
Centrum von Ouddorp, in den Niederlanden.
Oben rechts die Mühle "de hoop". Unten rechts Pfannkuchenhaus

Ouddorp hat ein sehr charmantes Zentrum und ich kann euch einen Besuch wärmstens empfehlen. Drei wunderbare Läden habe ich gefunden -einer nur mit Riverdale-, ein anderer nur mit IB Laursen- und etwas Abseits ein Dritter mit viel Brocante und Shabby-Artikeln. Im Pfannkuchenhaus gibt es herzhafte Eierpfannkuchen. Sehr lecker!


Dahinter liegt Goedereede.

Goedereede in Netherlands. Mill "de windvang"
Goedereede in den Niederlanden.
Mühle "de windvang"

 Ein kleines, schnuckeliges Örtchen mit viel dutchy Charme ;-)

market square in Goedereede, Netherlands
Marktplatz von Goedereede in den Niederlanden


Vor den Haustüren ist überall mit viel Blumen typisch holländisch dekoriert.

blooms and deco in Goedereede, Netherlands
Blumendeko vor den Haustüren in Goedereede

Nun bin ich wieder Zuhause und habe die Sonne mitgebracht;-)
Denkt noch jemand bei diesen Temperaturen an das kalte Ostern letzte Woche?
Habt's fein
und LG
Naddel

Baguette vom Markt aus Bagnols-sur-Cèze und Picknick bei den Sautadet Cascades

Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail aus der Auberge van Beethoven.  Das ist unsere Unterkunft im Frankreichurlaub (hier) gewesen. Unsere Gastgeber Harald & Raphaela informieren uns seit dem regelmäßig per Newsletter über Neuigkeiten.

Neben einigen Renovierungen, hat es ihr geliebter, gelber Auswandererbus wieder über den französischen TÜV geschafft. Außerdem stehen für 2015 neue Weine und kulinarische Gerichte auf der Karte.

Apropos Essen:
Heute, am 24. Februar 2015, um 20:15 Uhr beginnt die 1. Staffel von
Game of Chefs, einer neuen Kochchallenge auf VOX.
Von einigen tausend Bewerbern ist Harald unter die besten 70 Kochtalente
aus Deutschland (und Frankreich) gekommen.
Heute wird es sich dann zeigen wie es weiter geht.
Mein Broemmel und ich fiebern natürlich mit und drücken feste die Daumen.

 Es wird bestimmt sehr lustig und spannend mit Harry, der nicht nur das Essen lecker, sondern auch unseren Urlaub mit witzigen Anekdoten gewürzt hat. Jedenfalls nehme ich diese Gelegenheit nun als Anlaß euch endlich weitere Bilder aus Frankreich zu zeigen und alsbald meine Urlaubsserie abzuschließen (*endlich*hust*zwinker*)

Bilder und Fotos von einem französischen Markt in Bagnols sur Cèze
Bilder vom Markt in Bagnols

Von Raphaela und Harald ließen wir uns mit Vorliebe oft Tipps für unsere Ausflugsziele geben. Da wir im Urlaub gerne etwas vom Land und Leute selbst sehen und gar nicht zwingend in touristische Hochgebiete müssen, kam uns der Tipp vom Markt in Bagnols sehr gelegen

Frischer Fisch und Meeresfrüchte auf einem französischen Markt in Bagnols sur Cèze
Stand mit frischem
Fisch und Meeresfrüchten

Bagnols liegt am Fluss Cèze und mit dem Auto etwa eine halbe Stunde von unserer Unterkunft entfernt. Zuvor bekamen wir außerdem einen Tipp für einen Parkplatz, den wir sogar auf Anhieb fanden. Kurz darauf schlenderten wir schon bei strahlendem Himmel durch die Gänge zwischen den verschiedenen Marktständen. 

Gucken. Fotografieren. Gucken. So schön! Daheim bin ich ganz selten auf Märkten. Das sollte ich wirklich mal ändern! :-)

Körbe gefüllt mit Salami und Trockenobst auf einem französischen Markt in Bagnols sur Cèze
unten Salami in Körben
oben rechts Trockenobst

Wir kauften uns Baguette, einige Mini-Salamis und nach einer lustigen Kostprobe ("Nein, nur ein bisschen!") noch einen würzigen Brotaufstrich. Vom Markt in Bagnols fuhren wir dann etwa 20 Min. weiter zu den Kaskaden von Sautadet.

Ein Picknick bei den Sautadet Cascades
Sautadet Cascades

Da müsst ihr unbedingt mal hin, wenn ihr in der Nähe seid!  Die Kaskaden sind wirklich imposante Schluchten und Wasserfälle, welche die Cèze im Laufe der Zeit in den Kalkstein gefräst hat.

Felsblumen, Steinschluchten, Wasserfälle, Wasserstrudel an den Kaskaden von Sautadet in Frankreich
Überall Wasserfälle

Ich fand es dort sehr beeindurckend und vergleiche es mit einer Mini-Version des Grand Canyon  :-))

Felsblumen, Steinschluchten, Wasserfälle, Wasserstrudel an den Kaskaden von Sautadet in Frankreich
Steinschluchten, Wasserfälle und -strudel

Schwimmen und Baden ist dort allerdings wegen den gefährlichen Strömungen und Strudeln verboten. Weil diese Gefahr offenbar oft unterschätzt wird, warnt ein Schild zusätzlich davor und weist auf die mittlerweile über 30 Toten hin.

Doch wer will schon baden, wenn es ein Picknick gibt?

Träumen, genießen, entspannen -Wortblase relaxen
Abschalten
...bzw. wegklicken ;-)


au revoir !
♥ Eure Naddel ♥


Hier folgt nun die Übersicht aller Berichte. Nach und nach werde ich überall die Links hinterlegen, sobald ich einen neuen Artikel online stelle.
Viel Spass beim stöbern !! ;-)

8 Tagesausflüge und 13 Ziele im Urlaub an der Ardèche:
  1. Die Brücke in Saint-Martin-d’Ardèche, mittelalterliches Aiguèze und L'atelier de Nia
  2. Baguette vom Markt aus Bagnols-sur-Cèze und Picknick bei den Sautadet Cascades (dieser Artikel)
  3. Idyllisches Goudargues und beruhigende Aussichten in La Roque-sur-Cèze
  4. Trödel- und Antiquitätmarkt und das Côté Patine in Barjac
  5. Die Rhône und Torkunst in Pont-Saint-Esprit
  6. Gruseliges La Ferme aux crocodiles und Licht in den Grotten von Saint-Marcel
  7. Kanuten am Pont d’Arc und auf den Balkonen über den Gorges de l’Ardèche
  8. Ohne Theater in Orange und Duftendes von Côté Fontaine (dieser Artikel)

Unsere Unterkunft:


Die Brücke in Saint-Martin-d’Ardèche, mittelalterliches Aiguèze und L'atelier de Nia

Zwei Tage lang will ich schon diesen Artikel online stellen. Ständig muss ich unterbrechen weil jemand an der Tür steht, sich spontan Termine ergeben oder das Telefon klingelt und irgendwas geregelt werden will. Doch glaubt nicht, das wäre nur gestern und heute so, denn ganz eigentlich wollte ich schon letzte Woche posten. Da lief es jedoch ähnlich ab.

Wogegen aus der Bahn geworfen hat mich die Nachricht über die beabsichtigte Versetzung von mir und zwei weiteren KollegInnen in eine andere Abteilung. Leider kann ich zum jetztigen Zeitpunkt aber gar nicht viel darüber erzählen. Es ist nämlich so, dass bei uns ziemlich viel umstrukturiert wird und ich selbst nicht über alles Bescheid weiß und richtige Informationen besitze. Gewiss kann und werde ich jedoch irgendwann einmal die ganze Geschichte erzählen.

Für mich war das allerdings im ersten Augenblick aufwühlend. In solchen Momenten würde ich liebend gerne meinen Koffer packen und los fahren. Runterkommen und abschalten. Ab in die Provence und zurück an die Ardèche um gemütlich einen Wein der Côtes du Rhône zu schlürfen.

Um unsere Auberge zu erreichen sind wir durch Saint-Martin gefahren. Von dort geht der Weg nach Saint-Julien-de-Peyrolas über eine Hängebrücke, die über den Fluß Ardeche führt. Als ich die Brücke das erste Mal sah, fragte ich meinen Broemmel ob wir hier wohl richtig sind: Das ist doch eine Fußgängerbrücke?

Die sehr enge ...also wirklich schmal Hängebrücke,
von Saint-Martin-d’Ardèche nach Aiguèze.

Da habe ich mich aber getäuscht! Eine Ampel regelt den Verkehr und sorgt dafür, dass die Brücke nicht gleichzeitig von beiden Seiten befahren wird. Die ist nämlich soooooo schmal, dass neben einem Auto gerade eben noch Platz für Fußgänger ist. Für mich bedeutet das absoluter Nervenkitzel und Luft anhalten bis wir auf der anderen Seite heile ankamen.

Am ersten Tag nach unserer Ankunft sind wir zu Fuß nach St. Martin um die Brücke und den Ort zu erkundschaften. 

Unser Wanderweg war nicht an jeder Stelle trocken,
also zogen wir spontan die Schuhe aus.

Saint-Martin ist klein aber touristisch und bietet einige Cafes und Sitzmöglichkeiten nahe des Wassers. Von dort aus hatten wir einen schönen Blick in das Ardechetal und genossen die weite Landschaft. 

Die Platane haben mich gleich vom ersten Tag an fasziniert.
Sie stehen dort fast in jedem Ort.

Auf der anderen Uferseite sahen wir das Örtchen Aiguèze. Das Dorf liegt etwas höher auf einem Felsvorsprung und wir erkannten den Kirchturm und den Bergfried.

Foto li.: Blick von der Brücke Richtung Aiguèze.
Foto mi.: von da nach dort gelaufen und den ersten Tag genossen!
Foto re.: der Blick zurück von Aiguèze aus.

Aiguèze ist mein kleiner ♥Lieblingstipp.

Weinfeld vor Aiguèze
 
Unten links ist gut zu erkennen, dass das Dort am Felsen gebaut ist
und man von dort oben einen tollen Ausblick hat

Das Dorf ist Mittelalter pur mit seiner imposanten Kirchturmspitze, den gemütlichen Gassen, alten Türmchen und dem vielen Kopfsteinpflaster überall. Im Nachhinhein erfuhr ich, dass es zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehört und ich kann nur empfehlen sich davon selbst zu überzeugen!

Schön, oder?

Weil wir es so schön fanden, waren wir deswegen am vorletzten Urlaubstag nochmal dort.
Doch beim zweiten Mal waren wir sehr überrascht: plötzlich sah alles anders aus. Schnell war klar aus welchem Grund. Beim ersten Besuch waren wir während der Mittagszeit in Aiguèze. In Frankreich gibt es kein Ladenschlussgesetz wie bei uns. Die Öffnungszeiten sind daher oft unterschiedlich und gerade während der Mittagszeit haben viele geschlossen. Besonders die Geschäfte in kleineren Orte.

Flanieren in enge Gassen bei Laternenlicht und unter Olivenbäumen verweilen.

Wir sahen vorher auch weniger Ladenschilder an den Hauswänden und so war es sehr spannend plötzlich dort Geschäfte zu entdecken, wo wir zuvor niemals Eines vermuten hätten. Zum Glück waren wir nochmal dort, denn so entdeckte ich L’atelier_de_Nia!

Während der Mittagspause sind die Fensterläden geschlossen
und die Schilder im Haus.

Dort fand ich es so schön, dass ich es gerne als Shoppingtipp weitergebe.

Die Künstlerin Nia bei der Arbeit
Im Atelier ist allerhand selbstgemachte Deko der Künstlerin zu finden. Ich war sofort begeistert und habe mir alles angeschaut. Leider gibt es nur ein Fenster und es war ein wenig dunkel um gut zu fotografieren, doch für einen Eindruck reicht es. Das Motto lautet sowieso "selbst ansehen" ;-)

Sehr gut gefallen haben mir die herzigen Lavendelsäckchen

Verzierte Gläser, Kartenhalter für die Familie, Kissen ...

Als Mitbringsel habe ich mir eine Nagelbürste in Fischform mit der Aufschrift "BAIN..." ausgesucht. Sie hängt jetzt bei mir an der Gästetoilette, sozusagen als Ersatz für ein Türschild ;-) Ich habe es hier auf Instagram schon gezeigt.

....Und mit der Gästetoilette bin ich wieder Zuhause angelangt. 
Seid ihr alle mitgereist und wieder gut zurückgekehrt? :-) Dann geht es gleich entspannt auf die Couch, von der aus wir uns das Fußballspiel anschauen werden. Es heißt wieder Daumen drücken!

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und grüße alle meine neuen LeserInnen herzlich ♥winkewinke♥ Natürlich habe ich die Verlosung nicht vergessen, aber die Gewinner gibt es beim nächsten Mal! 
Bis dahin heißt es 


au revoir !
♥ Eure Naddel ♥


Hier folgt nun die Übersicht aller Berichte. Nach und nach werde ich überall die Links hinterlegen, sobald ich einen neuen Artikel online stelle.
Viel Spass beim stöbern !! ;-)


8 Tagesausflüge und 13 Ziele im Urlaub an der Ardèche:
  1. Die Brücke in Saint-Martin-d’Ardèche, mittelalterliches Aiguèze und L'atelier de Nia(dieser Artikel)
  2. Baguette vom Markt aus Bagnols-sur-Cèze und Picknick bei den Sautadet Cascades
  3. Idyllisches Goudargues und beruhigende Aussichten in La Roque-sur-Cèze
  4. Trödel- und Antiquitätmarkt und das Côté Patine in Barjac
  5. Die Rhône und Torkunst in Pont-Saint-Esprit
  6. Gruseliges La Ferme aux crocodiles und Licht in den Grotten von Saint-Marcel
  7. Kanuten am Pont d’Arc und auf den Balkonen über den Gorges de l’Ardèche
  8. Ohne Theater in Orange und Duftendes von Côté Fontaine 

Unsere Unterkunft:

Gruseliges La Ferme aux crocodiles und Licht in den Grotten von Saint-Marcel

Was war das vorgestern für ein Gewitter!
Vormittags gab es heftige Schauer mit Hagel und zwischendurch regnete es immer wieder ordentlich. Später am Abend kam das richtige Gewitter. Gegen 23 Uhr schrieb ich über WhatsApp:
"Das Wasser hält sich bei uns momentan noch in Grenzen. Aber es blitzt unaufhörlich. Taghell wird es. Ein paar Blitze sind so grell, von denen habe ich Minuten später noch den Schatten vor meinem Augen. Vorhin hat es soooo laut gedonnert! Das muß direkt über uns gewesen sein.

Was für ein Schauspiel.

Im Garten ist alles soweit gesichert. Die Rolläden an der Balkotür bleiben heute Nacht allerdings oben. Falls der Strom ausfällt... und das Portomonee von meinem Broemmel habe ich in meine Handtasche gesteckt.
Griffbereit!

Ich glaube ich schlafe heute mit BH und angezogenen Schuhen."

Zum Glück ist bei uns nichts weiter passiert. Ein Ort weiter dagegen sah es schrecklich aus. Wie ist es bei euch gewesen?


Und weil es momentan wieder regnet, jedoch nur ganz leicht, zeige ich euch was wir in der Provence bei schlechtem Wetter unternommen haben. Einen Tag hatten wir Regen und uns entschlossen nach Pierrelatte zu fahren um "La Ferme aux crocodiles" zu besuchen.

Das ist eine große Farm mit über 300 Krokodilen.
Kurz hinter dem Einlass sahen wir ein paar der eher kleineren Verwandten hinter Glas. Danach erreichten wir einen großen, überdachten Bereich mit vielen künstlich angelegten Inseln und natürlich jede Menge Wasser.

Exitische Blüten, künstliche Wasserfälle und tropische Wärme
in den Hallen der "Ferme aux crocodiles"

Als erstes fielen uns die exotischen Pflanzen, Blumen und ein Wasserfall auf.
Dann sahen wir direkt die ersten Krokodile.

Auf Brücken stehend konnten wir die ersten Krokodile betrachten

Auf den Insel lagen sie dann überall rum. Ich finde es ja faszinierend, wie diese Tiere dort liegen und sich nicht bewegen. Gar nicht! Es hätten auch täuschend echte Attrappen sein können.

Eine Attrappe?

Diese hier habe ich eine ganze Zeitlang fotografiert und während ich gerade über meine Attrappentheorie nachdachte, hob der Vordere von den Dreien den Kopf in meine Richtung und ... -Er starrte mich an! Für einen Moment war ich mir nicht sicher "Der will mich fressen!" ...drehte zum Glück ab und verschwand ins Wasser.
Puuhh!

Doch keine Attrappe. Er hebt den Kopf und starrt mich an!
Zum Glück geht er ins Wasser.

Aber es gab noch andere "Kollegen" ...


Und! Entgegen der Meinung meines Broemmels bin ich fest (!!) davon überzeugt, dass Krokodile springen können. Jawohl!

Mein Broemmel hat mich jedes Mal ausgelacht, sobald ich zusammengezuckt bin, wenn sich Eines von ihnen bewegte. Was ich denn nur hätte, grinste er dabei überlegen und wollte mir kein Wort glauben. Ich erklärte ihm vergeblich, dass die Krokodile von Gegenüber ganz bestimmt bis zu mir springen können. Man muss sich vorstellen, die Insel liegt auf genau derselben Höhe wie meine Aussichtsbrücke. Sie ist lediglich durch einen kleinen Wassergraben getrennt. Ist doch nix, oder? Er glaubte mir trotzdem nicht und genauso wenig sah er den fresshungrigen-Naddel-als-Leckerei-gierigen-Blick der vielen Monster.

Manches war mir einfach zu gruselig, ich bin halt auch mal Schisshase.
Und Krokodile fressen Hasen....

Ich geb's ja zu. Manchmal kann ich ein kleiner Schisser sein. OK. Vielleicht ist es eeetwas übertrieben von mir vor Panik gleich ins gegenüberliegende Gehege zu flüchten, aber Respekt habe ich schon.

Diese Vögel waren der süße "Touristenstar"

Zum Glück gibt es auch weniger gefährliche Tiere, wie Vögel, Echsen ...


Letzlich auch ein Krokodil...

und Schildkröten. Sehr langsame und somit ungefährliche Tiere :-)

Viele Pflanzen, die bei uns im Zimmer wachsen,
aber auch komische Bäume mit Stacheln (2. Bild von oben, rechts)

Es gibt zudem eine Aufzuchtstation, drei nachgebaute afrikanische Häuser, und einen Außenbereich. Letzterer zog bei dem Wetter allerdings keine Besucher an und ich glaube deswegen wurden die Krokodile an diesem Tag erst gar nicht rausgelassen.

Überall starrten diese unbeweglichen Augen hervor

Mein Fazit: Ich finde es ist ein Ausflugsziel, welches mal ein Besuch wert sein kann, aber nicht muss. Einerseits ist es mit 15,- € pro Erwachsenem nicht gerade günstig und andererseits (ich sag mal so lapidar) siehst du "nur Krokodile". Ich meine, wir haben uns viel Zeit gelassen, doch nach 2 1/2 Stunden waren wir mehr als locker durch.

Ich glaube, das Maul frisst nur Kleinvieh.

Und draußen regnete es immer noch!
Deswegen sind wir weiter gefahren zu den Grotten von Saint-Marcel.

Ich finde Grotten haben eine eigene Faszination. Während wir durch die Labyrinthe unterhalb des Ardecheflusses liefen, überlegte ich mir ob und wie vor hunderten von Jahren in diesen Höhlen Menschen lebten. 

Ausserdem, als Fan von Stargate, entdeckte ich eine tolle Filmkulisse und sah schon die Unas um die Ecke stürmen ;-)

Zu der Zeit konnten wir nur noch an einem französischen Rundgang teilnehmen. Was ich grundsätzlich nicht schlimm fand, denn der Flyer erklärte bereits das Wichtigste. Während der Tour bekam ich zudem mit, dass die Touristenführerin auch Deutsch konnte. Dennoch traute ich mich nicht nach dem SG1-Kommando von Stargate zu fragen ;-)

Ein Highlight dieser Grotte sind die Sinterbecken, die noch mit Wasser gefüllt sind. Sie sind mit Unterwasserlampen ausgestattet und leuchten sehr schön in den unterirdischen Tiefen. 

Unterwasserlampen lassen die Sinterbecken in verschiedenen Farben leuchten.
Auf dem Rückweg der Tour unbedingt auf der richtige Seite laufen!!

Auf dem Rückweg der Besichtigung wäre es allerdings doch ein klein wenig von Vorteil gewesen Französich zu verstehen. Auf dem schmalen Pfad nach Oben stoppte plötzlich die ganze Gruppe neben diesen Becken. Da mein Broemmel und ich nicht verstanden was die Touristenführerin sagte, blieb ich in zweiter Reihe stehen. Ziemlich doof, denn als recht kleiner Mensch sah ich deswegen schlecht wie die Becken in verschiedenen Farben leuchteten. Immer im Wechsel zu den Klängen der Musik, die irgendwo aus Lautsprechern ertönte.

Haja, was soll's. 
Denn sehr gut gemacht war vohrher eine andere Musik- und Lichtshow, ebenfalls mit vielen tollen Effekten. Von denen kann ich jedoch keine Fotos zeigen, da wir das gefilmt haben. Toll fand ich, dass durch die Lichtshow die vielen Gebilde der Grotte immer wieder anders wirkten. Mit ein bisschen Phantasie konnte ich mal Gesichter erkennen oder mal ganze Gestalten wahrnehmen.

Seht ihr im linken Bild den "roten Superman" ?

Am Ende dieser Show schwebte sogar eine Gestalt von einer Seite zu anderen und aus unserer Gruppe rief eine Französin laut "Superman!". Hinterher waren deswegen die kleinen Kinder hinterher ganz wild auf ihn.

Der letzte große Saal beinhaltet ein Gebilde, das auch ohne Licht, aber immer mit der nötigen Phantasie aussieht wie der Nikolaus.

Unter riesigen Decken ragen die urigsten Gestalten hervor.
Unter ihnen sogar der Nikolaus ;-)

Am Ende gefiel mir die Besichtigung der Grotte sehr gut. Mit den Showeinlagen und Lichteffekten finde ich den Preis von 9,- € pro Erwachsenen aktzeptabel und für Kinder und Erwachsene faszinierend.Allerdings ist festes Schuhwerk Pflicht, denn es geht nicht nur tief und weit die Labyrinthe entlang, sondern es ist teilweise rutschig. Eine Jacke ist ebenfalls vorteilhaft, da die Temperatur in der Grotte auch im Sommer nur ca. 14° Grad beträgt.

Das war der Ausflugtipp für einen Tag mit Regen. Ich hoffe es hat euch gefallen.
Bei uns lässt der Regen mittlerweile nach und allmählich kommt die Sonne wieder hervor. Also wünsche ich euch noch einen schönen Nachmittag!

au revoir !
♥ Eure Naddel ♥


Hier folgt nun die Übersicht aller Berichte. Nach und nach werde ich überall die Links hinterlegen, sobald ich einen neuen Artikel online stelle.
Viel Spass beim stöbern !! ;-)


8 Tagesausflüge und 13 Ziele im Urlaub an der Ardèche:
  1. Die Brücke in Saint-Martin-d’Ardèche, mittelalterliches Aiguèze und L'atelier de Nia
  2. Baguette vom Markt aus Bagnols-sur-Cèze und Picknick bei den Sautadet Cascades
  3. Idyllisches Goudargues und beruhigende Aussichten in La Roque-sur-Cèze
  4. Trödel- und Antiquitätmarkt und das Côté Patine in Barjac
  5. Die Rhône und Torkunst in Pont-Saint-Esprit
  6. Gruseliges La Ferme aux crocodiles und Licht in den Grotten von Saint-Marcel
    (dieser Artikel)
  7. Kanuten am Pont d’Arc und auf den Balkonen über den Gorges de l’Ardèche
  8. Ohne Theater in Orange und Duftendes von Côté Fontaine 

Unsere Unterkunft:

Kanuten am Pont d’Arc und auf den Balkonen über den Gorges de l’Ardèche

In meinem zweiten Reisebericht über unseren Urlaub in der Provence zeige ich den Fluss Ardèche. Wir beginnen an einem großen Steinbogen und fahren danach entlang der Schluchten und genießen die weiten Aussichten. Insgesamt habe ich mittlerweile fast alle Ausflüge fertig gestellt, so dass ich hier in nächster Zeit alles mit Urlaubsposts voll bombadieren kann. Ursprünglich wollte ich weniger Posts erstellen, allerdings ...bevor ich mit einem einzigen riesigen Post das Internet kaputt mache, schreibe ich lieber mehrere kleine und dafür feine, schuggelige Posts. Dachte ich mir so :-)

Urlaub an dem Fluss Ardeche

Dabei heraus gekommen sind 8 Tagesausflüge an insgesamt 13 Orten,  die ich am Ende jeden Posts in einer Übersicht zusammenstelle und miteinander verlinke. Zu den Bildern möchte ich vorweg anmerken, dass mein Broemmel und ich Einige davon in unserem privaten Fotobuch verwenden möchten. Da ich nicht alles zweimal machen möchte, ist hier (bzw. in den anderen Beiträgen) das Format der Bilder oft unterschiedlich und wechselt auch innerhalb eines Beitrags. Wer einen Breitbildmonitor hat, sollte aber gar keine Probleme haben *grins*. Nee, im Ernst -ich glaube Niemand wird Probleme haben, dennoch gib mir bitte Feedback, falls die Formate nicht richtig dargestellt werden.

Links seht ihr den steinernden Pont-d’Arc.
In der Mitte einen Weg der vermeintlich direkt hinführt,
dennoch mussten wir "kraxeln" -also gutes Schuhwerk ist Pflicht!

Unsere Pension in Saint-Julien-de-Peyrolas liegt im Ardèche-Gebiet. Die Ardèche ist ein Nebenfluss der Rhône (zu dt. Rhone) und in der Nähe des Ortes Vallon-Pont-d’Arc (ist klar, woher der seinen Namen hat, gell) gibt es eine sehr große und natürlich entstandene Steinbrücke über den Fluss. Diese Brücke nennt sich Pont-d’Arc, zu dt. in etwa "Bogenbrücke".  (für Frau Niwibo: Das habe ich mit Leo übersetzt ;-) )
Trotz grosser Kulisse,
die Füsse konnten wir uns nicht wirklich vertreten.

An dieser Stelle trifft man ziemlich sicher Kanu- und Kajakfahrer, die dort auf Tour durch die Schluchten der Ardèche starten. Ansonsten konnten wir Angler beobachten und im Sommer (haben wir uns sagen lassen) soll es dort "Piraten" geben. Also Diebe, die selbst mit dem Kajak unterwegs sind. Sie stehen an bestimmten Stellen mit ihren Booten so im Weg, dass die Touristen ihnen ausweichen müssen. Da sie dabei über starke Wasserschnellen müssen, geraten sie häufig zu Fall und in dem anschließendem Durcheinander sammeln die Diebe die wasserdichten Tonnen ein und verschwinden.

Die Ardèchetour bietet hohe Berge ...

Tja, ansonsten gibt es dort nicht viel zu erkundschaften. Der Ort ist nett für eine Pause und gut geeignet um die Kanuten zu beobachten -ggffls. sieht man Einige von ihnen ins Wasser fallen ;-)

... und weite Landschaften.

Aber bei diesem Tagesausflug sehen wir uns ja selbst die Schluchten, also die Gorges de l’Ardèche an. Jedoch nicht vom Wasser aus (wobei zwischen den Felsen herfahren sicher fantastisch ist), sondern mit dem Auto. 

Die Ardèche hat sich durch den Kalkstein immer tiefer geschlängelt.

Die Tour startet am Pont-d’Arc und endet in Saint-Martin-d’Ardèche!

Jeder Balkon ein anderer Blick

Es geht von dort die D290 entlang. So wie wir jetzt fahren sind die jeweiligen Parkplätze und Haltebuchten -die sog. Balkone- auf der rechten Seite. Das ist die Seite an der es bergrunter geht. Auf der anderen Seite ist nämlich nur berghoch, also "nix Aussicht". Manche Balkone liegen übrigens direkt hinter einer Kurve und sind sehr spät zu sehen. Wenn dann, wie wir gesehen haben, noch eine Ziege am Strassenrand steht wird's lustig ;-)

Im Sommer soll Frankreich wegen der Hitze nicht mehr so grün sein.
Gilt das wohl auch für die Ardèche-Schluchten?

Die Sportlichen unter euch können diese Tour übrigens mit dem Rad nachfahren.
Bei unserer ersten Fotosession fuhren ein paar Radler an uns vorbei, während wir am Strassenrand knipsten. Die waren langsamer als Schritttempo unterwegs und ich dachte nur "Oh, oh." und fragte mich ob die wohl wussten worauf sie sich eingelassen hatten. Der nächste Balkon lag ein knappen Kilometer weiter und dort trafen wir sie wieder. Ich hörte wie sie sich unterhielten und auf sich Selbst und die erbrachte Leistung stolz waren. Sie wussten also was sie taten! Und, mir ist beinahe die Kinnlade runtergefallen, sie waren alle nicht mehr die Jüngsten.
Respekt!

Eine der berühmtesten Aussichten
und auf vielen Postkarten zu finden.

Die Tour ist wirklich toll und im Sommer, zur Hauptreisezeit, sind die Balkone vermutlich stark frequentiert. Mein Broemmel und ich konnten die Aussicht verhältnismäßig ungestört genießen. Mit den paar anderen Touristen, die dieselbe Tour fuhren, darunter war ein Pärchen aus den NL, konnten wir uns bald duzen. Zumindest grüßten wir uns an jedem Balkon freundlich per Kopfnicken ;-)

Egal wie schön ...
irgendwann ist's auch mal vorbei ;-)

Falls ihr die Tour mal machen solltet, dann plant mindestens 2 Stunden ein. Schließlich ist es doch so, dass jeder, der zum ersten Mal dort ist auch denkt, dass die Aussicht am nächsten Balkon sicherlich noch tausendmal schöner ist. Und nur um sicher zu gehen, halten wir da auch nur "...gaaaanz kurz! Ein Foto. Ja, Schatz ...".  Ihr versteht schon ;-)


Ihr Lieben! Habt ihr Lust? Dann fahren wir mal "eben hin", oder ;-)

au revoir !
♥ Eure Naddel ♥


Hier folgt nun die Übersicht aller Berichte. Nach und nach werde ich überall die Links hinterlegen, sobald ich einen neuen Artikel online stelle.
Viel Spass beim stöbern !! ;-)


8 Tagesausflüge und 13 Ziele im Urlaub an der Ardèche:
  1. Die Brücke in Saint-Martin-d’Ardèche, mittelalterliches Aiguèze und L'atelier de Nia
  2. Baguette vom Markt aus Bagnols-sur-Cèze und Picknick bei den Sautadet Cascades
  3. Idyllisches Goudargues und beruhigende Aussichten in La Roque-sur-Cèze
  4. Trödel- und Antiquitätmarkt und das Côté Patine in Barjac
  5. Die Rhône und Torkunst in Pont-Saint-Esprit
  6. Gruseliges La Ferme aux crocodiles und Licht in den Grotten von Saint-Marcel
  7. Kanuten am Pont d’Arc und auf den Balkonen über den Gorges de l’Ardèche (dieser Artikel)
  8. Ohne Theater in Orange und Duftendes von Côté Fontaine 

Unsere Unterkunft:

P.S. : Am Pfingstmontag, dem 09. Juni 2014 um 13:40 wird die Folge "Auswandern ins Paradies - Ein langer Weg" gesendet. Dort werden die Gastgeber unserer Unterkunft, Raphaeala & Harald, mit ihrer Pension zu sehen sein. Im Anschluss an diese Sendung wird dann ebenfalls am Pfingstmontag um 14:25 die Folge "Auswandern ins Paradies - Ein großer Schritt" ausgestrahlt. In dieser Folge "Auswandern ins Paradies - Ein großer Schritt" werden die beiden dann mit Neuem aus der Auberge zu sehen sein.

Die Termine in Kürze;
am Pfingstmontag 09. Juni 2014 im ZDF
13:40-14:25 "Auswandern ins Paradies - Ein langer Weg"
14:25-15:10 "Auswandern ins Paradies - Ein großer Schritt"
 
Wiederholung:
am 10. Juni 2014 im ZDF
02:40-03:25 "Auswandern ins Paradies - Ein langer Weg"
03:25-04:10 "Auswandern ins Paradies - Ein großer Schritt"