27 Mai 2014

Ein Blick in den Vorgarten

Gestern regnete es bei uns wie aus Eimern und heute war nicht viel besser. Die sonnigen Tage scheinen wieder vorbei zu sein und der diesjährige Mai kommt mir vor wie ein April! Da ist es sehr gut, dass ich am Wochenende das Wetter genutzt habe, um ein paar weitere Gartenbilder zu knipsen.

Ich habe euch ja schon meine Terrasse unter dem Balkon gezeigt und dort gehen wir zuerst kurz hin, weil ich zwei Neue habe ...


Eine wunderbare Farbkombination von Gelb, Creme, Puder und Rosa
...hach, ich kann 'se garnicht genau beschreiben

"True love" heißt die Rose und ich war direkt verliebt in sie. Die Farbe, ein Gelb-Rosa-Puder-und-Creme-Gemisch, hat mich gleich fasziniert. Als ich aber auf den Preis schaute war ich verunsichert. "Irgendwas stimmt da doch nicht", war ich mir sicher und schlich hin und her. Bestimmt eine Stunde untentschlossenes Gaffen später, nach dem immer wieder ein Stamm im Wagen irgendwelcher Kunden landete, sah ich eine Frau mit drei (!) Stämmchen zur Kasse flitzen. Damit war mein Gierneid ausgebrochen. Mir egal, ich nehme mir jetzt auch zwei Rosenstämmchen mit!! Für fünf Euro 's Stück soll man nicht meckern, oder?

"True love" erwischte mich direkt.

 Ok, das war es von dieser Terreasse. Noch ein kurzer Blick durch die Balkontreppe zurück...

Blick durch die Balkontreppe Richtung Garten

...und umgedreht, wir gehen zum Vorgarten!

Kurz nach dem Einzug ins Haus ist mit eines der ersten Dinge die Planung und Gestaltung des Vorgartens. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht viele Ideen was die Bepflanzung angeht. Daher hatte ich natürlich selbst im Internet recherchiert und versucht das ein oder andere für den Vorgarten zu planen. Viele der Stauden und Büsche haben wir geerbt bzw geschenkt bekommen. Dennoch sind sie gut integriert und mein Broemmel und ich freuen uns nach wie vor über unseren Vorgarten. Ich dachte daher, heute gebe ich mal etwas zurück und zeige unseren Vorgarten für andere Bauherren und -damen, die sich orientieren wollen.



Erst ein Kiesbeet, dann Pflanzsteine direkt am Haus
Der Weg führt ums Haus herum. Direkt am Haus legten wir entlang einer Hälfte am Haus Kies und an der Anderen stehen zwei Reihen Pflanzsteine, weil dort ein Kellerfenster ist. In den Pflanzsteinen habe ich insgesamt vier Rosen im Wechsel mit Lavendel und Nelken gepflanzt. Wobei ich Anfang Frühling drei neue Rosen gepflanzt habe. Zwei waren mir bereits vorletzten Winter kaputt gegangen und eine habe ich umgesetzt, weil ich übersehen hatte, dass sie eine Kletterrose ist.


In den Pflanzsteinen wachsen Rosen, Lavendel und Nelken.

Rose "Arthur Bell" riecht wunderbar zitronig
Sie blüht von gelb bis creme, fast weiss am Ende

Der Lavendel blüht fast.
Ich erkenne in den Blüten teilweise kleine Fratzen (Gesichter) ...

♥ Teneriffa Nelken mag ich sehr gerne

Übrigens die Nelken sind mein Mitbringsel vom Bloggertreffen in Koblenz...



"Rosa Schneewittchen" mit weisser Blüte
und leider Läusen...
Tja, es ist wohl nicht zu übersehen: Läuse! Hat jemand gute Tipps? Spritzen will ich nicht und Jauche ansetzen ...gut, das will ich wohl maaal ausprobieren, aber nicht ständig machen und Zeit dafür aufwenden. Habe was gehört von Ohrenkneifern als natürlicher Feind, hat da wer Erfahrungen?

Doch vor den Tipps, schaut euch noch den Vorgarten von der anderen Seite aus an.

Vor dem Haus ausserdem ein zusätzlicher Parkplatz.
Praktisch und günstig mit Rasengittersteinen

Wie gesagt, Kiesbeet und Pflanzsteine direkt am Haus. Davor ist eine zusätzliche Parkfläche mit Rasengittersteinen entstanden. Vor dem Umbau hatten wir sowas nicht und nun ist die Fläche super praktisch! Zum einen Entlastung, da  wir auf unserem Hof nur hintereinander parken können und zum anderen ist ein Parkplatz für Gäste da. Der Rasen wird bei uns eigentlich nicht gelb, weil die Autos dort nicht ständig stehen. Mit den Gittersteinen ist das insgesamt eine sehr günstige Alternative und stellt auch keine bebaute Fläche im Sinne von Abwasser etc bla bla *behördenkram* dar ;-) 

Jetzt noch das Beet daneben. Treten wir mal näher ran und schauen genauer. Da ich finde, dass Fotos von fremden Gärten mit vielen grünen Pflanzen oft wie eine einzige grüne Bildfläche wirken, war ich so frei meine Pflanzen zu beschriften.

Mein Vorgartenbeet.
Wert habe ich auf Blühendes für die eher dunklen Jahreszeiten gelegt.
Mir war es wichtig, für das Vorbeet Pflanzen zu finden, die im Frühjahr und Winter bzw. späten Herbst blühen. In den dunklen Jahreszeiten verbringe ich -seien wir ehrlich- ganz wenig Zeit im Garten. Aber ich verlasse ziemlich jeden Tag das Haus und kehre natürlich wieder zurück. Dabei sehe ich jedes Mal meinen Vorgarten. Und genau für diese Augenblicke will ich Farbtupfer an den kurzen und dunklen Tagen !

Deswegen habe ich mich bspw. für eine Zaubernuss entschieden. Ein Strauch der 2m wird und schon im Januar blüht.  Kurz danach schauen die Muscari vorbei, bald gefolgt von Narzissen, Tulpen und der Magnolie. Diese ist ein Baum und wird 4 bis 5m hoch. Im Moment ist meiner allerdings noch etwa so groß wie ich. Ebenfalls im Frühling blühen auch die Azaleen. Nicht auf dem Bild zu sehen ist eine Hortensie und weitere Fette Hennen und Crysanthemen, welche im (Spät-)Herbst blühen. Ausserdem sind deren Blütenstände sehr dekorativ im Winter und brauchen nicht herunter geschnitten werden. Alle anderen Stauden machen im Winter oberirdisch Platz wenn sie sich zurück ziehen. Dadurch habe ich freie Fläche, auf die ich Schnee schaufeln kann ohne etwas kaputt zu machen, wenn Parkplatz oder Gehweg im Winter frei gemacht werden müssen.

Die gelbblühende Staude ist die Einzige, deren Name ich nicht weiß.

Zum Bordstein hin habe ich im Frühling jeweils drei Immergrün (Bodendecker) und eine dieser gelb blühenden Staude im Wechsel gepflanzt. Ich hoffe, wenn der Bodendecker dicht gewachsen ist, dass die Erde nicht mehr vom Wasser auf den Gehweg gespült wird.


Die Hosta wird bald blühen

Momentan sind nur die Rosen fleißig ansonsten herrscht gerade eher einer blütenfreie Zeit. Aber es dauert nicht mehr lange. Die Taglilien bilden schon Triebe und auch die Hostas stehen kurz davor.

Wir sind einmal rum.
Vom Bürgerweg tritt man durch den Rosenbogen in unser Reich.

Ihr habt es nun geschafft! Vom Rosenbogen aus sehen wir nun wieder die Balkontreppe. Abschließend verlinke ich mich und nehme mit diesem Rundgang am Blogevent "Zeigt her eure Gärten" von Lililotte und Mila Liebe teil (nachträglich auch mit meinem ersten Terassenpost).

 Zum Abschied zeige ich euch noch ein paar Bilder meiner Kletterrose, die dieses Jahr wieder schön blüht. Das ist nämlich die, die ich versehentlich falsch gekauft und aus den Pflanzsteinen umgesetzt habe.

verschiedene Blickwinkel und Bearbeitungen
meiner Rose


Viele liebe Grüße
eure Naddel




Nachträglich verlinkt mit Ines "show me your garden"


25 Mai 2014

12tel Blick(g) im Mai

Es ist wieder Zeit für Tabeas 12tel Blick und gleichzeitig Wiegetag.

Mein letzter ist etwa 3,5 Wochen her. Ich hatte euch da erzählt, dass ich im Urlaub zwei Kilo zugelegt hatte und mein Ziel war es das erstmal wieder abzunehmen. Gleichzeitig war es schwierig, da ich ein paar Termine mit Essen und (viel schlimmer beim Abnehmen) Alkohol hatte.

Doch trotz der Verführungen an Leckereien, Trinkspass und den damit verbundenen Gewichtsschwankungen: ich habe es mehr oder weniger geschafft! Mir fehlten heute morgen 300g. Ich sag mal *pah!*  bis nächste Woche sind die garantiert weg! Und mir ist egal, dass heute Sonntag ist ;-) Danke auch für eure *TritteindenHintern* beim letzten Mal !


Also. Was tue ich überhaupt, wenn ich sage ich nehme ab? Grundsätzlich versuche ich alles zu essen, was ich sonst auch essen würde. D.h. ich befolge keine bestimmte Diät oder habe besondere Rezepte, sondern ich versuche meine Ernährung und vor allem mein Verhalten so umzustellen, dass ich einfach "normal esse und normal wiege". Deswegen ist für mich 1 Kilo im Monat erstmal völlig ok. Aber was genau verändere ich? Ein Tipp den ich an euch weiter geben möchte, ist etwas das ich in der Reha gelernt habe:

Lasst lange Pausen zwischen den Mahlzeiten!

Früher hieß es immer 3 Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten und wenn es mal wieder knurrt in der Bauchgegend -was soll's- dann esse ich einen Apfel. Hört sich grundsätzlich nicht schlimm an, doch die Erklärung der Ernährungsberaterin in der Klinik fand ich sehr einleuchtend und ich will es euch mal wiedergeben und versuche mich dabei kurz zu halten.

Es hat etwas mit dem Zucker im Körper zu tun. Jedes Mal wenn du isst, dann steigt der Insulinspiegel im Körper. Ich nehme an, davon hast du sicher schon einmal gehört. Die lustige Tante erzählte uns, dass es zwei Busunternehmen im Körper gibt. Eines ist das Insulinunternehmen, das Andere ist für die Fettverbrennung zuständig.

Wenn du isst, steigt also der Insulinspiegel und das zuständige Unternehmen öffnet seine Tore und schickt alle Busse los. Die fahren munter durch den Körper und verrichten ihre Arbeit. Erst wenn alle fertig sind und der Letzte wieder zurück gefahren kommt, dann und erst dann öffnet das Fettverbrennungsunternehmen die Tore und schickt endlich seine Busse los.

Hört sich gut an, oder?
Es gibt allerdings zwei Haken bei der Geschichte: Es dauert ein paar Stunden bis das Insulinunternehmen seine Route abgefahren hat. D.h. wenn die nächste Mahlzeit zu früh eingenommen wird, dann hatte das Unternehmen für die Fettverbrennung noch keine Chance loszufahren und erhält sie auch nie, weil das Insulinunternehmen Vorrang hat.
Womit wir beim zweiten Haken sind: Das Insulinunternehmen hat Vorrang
Bei jeder Mahlzeit, die du zu dir nimmst, pfeifft sofort der Chef von der Fettverbrennung alle seine Busse zurück und die Insuliner fahren los. Das heißt durch Nahrungsaufnahme verkürzen wir die Zeit der Fettverbrennung.

Und an dieser Stelle liegt ausserdem die Betonung auf Nahrungsaufnahme im Sinne von Energie für den Körper! Du und ich, wir verstehen unter Mahlzeit ja richtiges Essen. Also sowas im Sinne von Frühstück, Mittag- und Abendessen. Aber für den Körper ist das nicht so.
Alles was dem Körper Energie zuführt ist für ihn auch eine Mahlzeit! Das heißt die Banane, die kleine Apfelschorle oder die Cocktailtomate zwischendurch -ALLES ist eine Mahlzeit! Und eine Mahlzeit veranlasst den Körper immer und sofort die Fettverbrennungsbusse zurückzurufen und die Insulinbusse loszuschicken.

Die Ernährungsberaterin erklärte uns, dass es besser wäre zu jeder Mahlzeit, salopp gesagt, soviel zu essen wie reinpasst. Sie würde selten auf Schokolade verzichten mögen und so ziemlich jeden Tag etwas Süßes essen. Allerdings direkt zu einer Mahlzeit. Als Nachtisch. Halt so lange die Tore noch offen sind ;-)

Ich habe daraufhin für mich mitgenommen, dass ich möglichst nur noch 3 Mahlzeiten am Tag esse. Dazwischen versuche ich eine Pause von etwa 6 Stunden einzuhalten. Mal mehr mal weniger ... irgendwas von 5 bis 7 Stunden, je nach Tag. 


Nur noch drei Mahlzeiten am Tag hat mir aber auch zwei Vorteile gebracht. Der Erste ist, dass ich nun längere Zeiten locker ohne Essen aushalte.
Am Anfang fand ich es gar nicht leicht so viele Stunden ohne Essen zu überstehen. Der Magen im Allgemeinen und meiner im Speziellen hat nämlich ein eigenes, sehr gutes Gedächtnis. Das heißt meiner wusste ganz genau wann es wieder Zeit war etwas zu futtern. Pünktlicher als jeder Wecker hat er mich regelmäßig angeknurrt, was zunächst etwas schwierig war. (Ich könnte schwören, dass er mich sogar getreten hat.) Doch spätestens nach 'ner Woche war das Gezeter vorbei.

Der zweite Vorteil ist, dass ich nicht vergesse was ich esse.
Im Gegensatz zu meinem Magen, ist mein Gehirn in punkto Essen seeeehr vergesslich. Alles was ich außerhalb unserer definierten Mahlzeiten (also Frühstück, Mittag- und Abendessen) esse, vergesse ich sobald es die Speiseröhre runtergerutscht ist. Dadurch, dass ich nun nur noch zu den definierten Mahlzeiten esse, kann ich gar nicht mehr vergessen wieviel ich zwischendurch hatte. (Wobei daran ja eigentlich mein vergessliches Gehirn Schuld ist ;-p)

Wer also gar nicht anders essen oder nur ein bisschen abnehmen will, der kann ja mal versuchen auf drei Mahlzeiten umzusteigen. Klappt es ?


Das war es heute von mir. Ich hoffe nicht allzu trocken, eigentlich wollte ich ja viiiiiel weniger schreiben ;-) Ich gehe jetzt noch wählen!

Habt noch einen schönen restlichen Sonntag!
LG Naddel

Übrigens: Die längste Pause ist die Nacht ;-)

21 Mai 2014

Bienvenue Auberge van Beethoven

...das war so ziemlich alles was ich an Französisch spreche (geschweige denn schreiben) kann.

Heute zeige ich den ersten Teil unseres Urlaubes in Frankreich und ich fasse es gar nicht wie lange ich für diesen Post gebraucht habe. Damit meine ich vor allem die Auswahl der Bilder. *ächz* Über 1700 Fotos haben wir in 10 Tagen geschossen! Habt keine Angst. Zum einen sind natürlich viele doppelt oder nur für unser privates Vergnügen, zum anderen haben wir uns kurz vorher einen neue Kamera gekauft.  -Die muss doch ausprobiert werden ;-)

Dennoch ist es schwer von den Schönsten die Schönsten auszuwählen. Daher kriegt ihr zu eurer Entlastung *schmunzel* unseren Frankreichurlaub als Serie. Alles nach und nach, über die nächsten Wochen verteilt.

Fangen wir also gleich mit Teil 1 an:


Schon letztes Jahr haben wir im ZDF "Die Auswanderer" die Folge (klick) über Raphaela & Harald gesehen. Die zwei Deutschen wanderten vor einigen Jahren nach Frankreich in die Provence aus. Sie übernahmen dort nach dem Tod von Raphaelas Vater die Auberge van Beethoven.

Typisch Französisch dieser Renault R4!
Der erste Eindruck hat sich später auch verfestigt:
Unsere Gastgeber Raphaela & Harald sind schon richtige Franzosen

Den Namen "van Beethoven" trug die Auberge schon vorher und Raphaela veriet uns, dass ihr Vater viele Abende so manche Stücke Beethovens in voller Lautstärke hörte ;-) Die Pension findet ihr in Saint-Julien-de-Peyrolas an dem Fluss Ardèche. Wenn ihr mögt, könnt ihr Harald und Raphaela auf ihrer Homepage (klick) besuchen und erhaltet weitere Infos.



Dann mal hereinspaziert! Vom Parkplatz aus war das unser erster Anblick.
Hier gelangt man zum Innenhof, an dem auch der Speisesaal anschließt.

Das wunderbare an unseren Gastgebern ist, dass sie dich vom ersten Moment an herzlich begrüßen. Dazu gehören natürlich die drei typisch französischen Küsschen, aber auch der persönliche Rundgang durch die Auberge, den Garten und in die Zimmer.

Blicke vom Innenhof.

Schon während der Anreise sind mir die vielen Irisblüten aufgefallen, die zu dieser Jahreszeit blühen. Wir waren ja über Ostern dort, deswegen gibt es von uns auch keine typischen Lavendelbilder, da der später blüht. Für mich völlig ungewohnt war der Anblick die Iris überall wachsend -sogar an Strassengräben zu sehen. Ich muss zugeben, ich fühlte mich ständig verführt mir circa tausend Stück davon auszubuddeln und mit nach Hause zu schleppen! *grins*

Mit dem Poster gibt es das ganze Jahr über Lavendelblüte.

Nicht nur bei der Auberge, scheinbar in ganz Frankreich blühte die Iris.

Dann lasst uns mal in den Garten gehen...

Ich liebe diese Schilder!
(Und habe nun auch ein Selbstbeschriftetes im Garten)


Der Garten ist riesig und steckt voller kleiner Details,
die wir mit unserer Kamera gerne fotografierten.

Der Teich (oben links & mitte rechts) ist ebenfalls geerbt und beherbergt noch einen Goldfisch
Der übrigens nicht auf den Fotos ist ;-))

Am Ende des Gartens hat Harald eine Boulebahn gebaut und während unseres Urlaubs sogar vergrößert. Wir haben mit ihm und einem weiteren Gast einen Nachmittag lang gespielt. Ich kannte Boule wohl, habe aber zuvor niemals gespielt. In Frankreich ist das eine typische Freizeitbeschäftigung und mehrmals sahen wir während unserer Ausflüge die Landsleute spielen.

Unser Spiel gegen Harald haben wir natürlich verloren, denn es galt das Motto
"Gewinne nicht gegen den Koch!!"

Kennt ihr die Geschichte über Fanny? Früher küssten die Verlierer ihr auf die Wangen, bis sie einst der Bürgermeister küssen sollte. Den mochte sie aber nicht, hob ihren Rock und zeigte ihm ihre Backen. Der Bürgermeister reagierte wohl lässig und gab ihr auf beide Backen einen Kuss. Heute hängt daher bei vielen Boulespielen ein Schild mit Fannys Hintern, welchen die Verlierer küssen müssen.

Direkt gegenüber liegt der Pool und es gab sogar einen sonnigen Tag, der dafür warm genug war.
 ..... Okay! Okay! *zugeb* Ich habe eine Viertelstunde gebraucht bis ich drinne war und das dann auch nur für 5 Minuten. Später beim Abendessen wollte ich das stolz erzählen, verstummte aber schnell als mir ein anderer Gast entgegnete, er hätte meine Schreie gehört *lach*

Nicht jeder Tag war Badeanzug tauglich.
Meistens war es zwar sonnig aber gleichzeitig windig und frisch.

Neben dem Pool steht die St. Tropez Bar, die im Sommer sicherlich voll besucht wird. Dort und überall im Garten verteilt gab es viele Sitzgelegenheiten um zu verweilen, entspannen oder für eine Kaffeepause.

Egal zu welcher Tageszeit, dort wo die Sonne scheint können wir sitzen
und mit weiter Aussicht den Tag Revue passieren lassen.

Mein Broemmel und ich haben unsere Senseo mitgenommen und nach unseren Ausflügen oft noch einen Kaffee getrunken und die Aussicht genossen. Mit am Schönsten war die Sicht auf den Mont Ventoux. Da wir in der unmittelbaren Umgebung genügend schöne Ziele hatten, haben wir uns einen Ausflug auf den Berg für das nächste Mal aufgehoben. Dort oben soll die Aussicht, vor allem bei klarem Wetter wunderbar sein und sogar das Meer kann man von dort sehen. Das Besondere an dem Berg ist allerdings der Gipfel. Der ist aus Kalkstein und so konnten wir uns nicht sicher sein, ob noch Schnee liegt oder nur Kalk zu sehen ist.

Immer im Blick: der Mont Ventoux, mit seiner hellen Spitze
-Schnee oder Kalk?

Wenn wir schon bei der tollen Aussicht sind, dann gehen wir doch kurz zu unserem Zimmer. Wir wohnten im Coriolan und beinahe jeden Morgen wurde ich bei Sonnenaufgang wach. Was denkt ihr wohl? Hat mir die Sonne in der Nase gekitzelt? Ja, so ungefähr.
Meistens stand die Tür weit offen und davor mein Broemmel. Bewaffnet mit  ..... naaa? 'click' ...'click' .... 'click' ....dem Fotoapparat! Jeden Morgen war er auf's Neue bemüht das beste *FotomitdemMontVentouxbeiSonnenaufgang* zu schießen.

Ausblick von unserem Zimmer.

Ich finde es sind schon gute Bilder dabei entstanden, die wirklich eine schöne Erinnerung sind. Natürlich habe ich den Sonnenaufgang auch live miterlebt. Oft habe ich aus dem Bett heraus zugeschaut (die Tür stand ja auf) und manches Mal stand ich mit ihm draußen :-) *schönwares*

*FotomitdemMontVentouxbeiSonnenaufgang*
Ich finde das ist Eines der Besten ;-)

Gehen wir an unserem Zimmer vorbei noch mal zurück zum Innenhof.

Huch! Wer läuft uns denn dort über den Weg? Es sind "Pauline" und "Riese"!
Zwei tolle Katzen, die sogar darauf trainiert sind mit Trüffel gefüllte Socken zu suchen *g*
Vielleicht davon ein anderes Mal Bilder ;-) ...

"Pauline" links und "Riese" rechts.

 ...zum Schluss will ich euch noch das "Notre petit Magasin" zeigen, welches ebenfalls am Innenhof angrenzt. Dort liegen jede Menge Broschüren und Karten über die Umgebung bereit. Wir haben die allerdings nie gebraucht, da Raphaela und Harald jeden Tag wussten wo was los ist und uns wirklich tolle Tipps für unsere Ausflüge gaben.

Findet ihr Beethoven?

Weiter gibt es dort Wein, Gewürze, Seifen oder anderes zu kaufen, was man so in der Auberge kennen lernt. Dazu gehört auch deren selbstgemachte Feigen-Lavendel-Marmelade, die es oft zum Frühstück gab. Lavendel kannte ich so überhaupt gar nicht als Zutat in der Küche! Ich war allerdings wirklich sehr überrascht und finde sie arg lecker! Deswegen habe ich mir auch zwei Gläser davon mit nach Hause genommen. *yummy*

Heute morgen hatte ich sie noch zum Frühstück.
...mmmh -ein Stück Urlaubsgefühl in meiner Küche! :-))

Ich hoffe euch gefiel der Ausflug, das war mein Teil 1 "Die Auberge van Beethoven".
Bis zum nächsten Mal bleibt mir noch ein fröhliches
au revoir !

♥ Eure Naddel ♥


Hier folgt nun die Übersicht aller Berichte. Nach und nach werde ich überall die Links hinterlegen, sobald ich einen neuen Artikel online stelle.
Viel Spass beim stöbern !! ;-)

8 Tagesausflüge und 13 Ziele im Urlaub an der Ardèche:
  1. Die Brücke in Saint-Martin-d’Ardèche, mittelalterliches Aiguèze und L'atelier de Nia
  2. Baguette vom Markt aus Bagnols-sur-Cèze und Picknick bei den Sautadet Cascades
  3. Idyllisches Goudargues und beruhigende Aussichten in La Roque-sur-Cèze
  4. Trödel- und Antiquitätmarkt und das Côté Patine in Barjac
  5. Die Rhône und Torkunst in Pont-Saint-Esprit
  6. Gruseliges La Ferme aux crocodiles und Licht in den Grotten von Saint-Marcel
  7. Kanuten am Pont d’Arc und auf den Balkonen über den Gorges de l’Ardèche
  8. Ohne Theater in Orange und Duftendes von Côté Fontaine 

Unsere Unterkunft:
  • Bienvenue Auberge van Beethoven (dieser Artikel)

13 Mai 2014

12 von 12 im Mai 2014

Unser PC war doch tatsächlich schrottig! Nichts wollte mehr so richtig, nachdem wir uns ein Fotobuchprogramm installiert hatten um unsere Urlaubsbilder zu bearbeiten. *grmpf*
Es nützte nichts, also am Wochenende die Recovery-CD reingeschmissen und alles auf Anfang. Ging leicht. Aber es dauerte ewig alle Updates der vergangenen fünf Jahre wieder einzuspielen *fg*

Zum Glück funktionierte heute wieder alles soweit damit ich meine 12 von 12 bei Caro einstellen kann .... jaaa *pustekuchen* einen kleinen Schreck bekam ich noch, weil meine Schriftarten alle futsch waren!!! *seufz*  Doch zum Glück speichert die Recovery-CD einen Ordner windows.old ab womit ich gerettet war *aufatme*

Meine 12 von 12 im Mai:

Das erste "Guten Morgen" ging an meine neue Tomatenplantage.
Danke Mama!

Kein Morgen ohne Kaffee.
Doppelt bitte!

Zum Frühstück Käsebrot.
mmmh -Lecker mit Tomate!

Mittlerweile ein fester Termin jeden 12. Blumen düngen.
Wie praktisch diese Aktion!

Meine Monstera wird beschnitten und neu hoch gebunden.
Sorry, aber es ging nicht mehr!

Eine Regenpause mit Sonnenschein genutzt.
Mein neu gestrichenes Outdoor-Bistro! ;-)

Minkus schaut konzentriert nach Nachbars Katze.
Die kann sie gar nicht leiden!

Eigentlich wollte ich den Kaffee alleine trinken.
Sowas kann ich nicht leiden!

Aus dem Keller einen alten Arbeitsschuh geholt.
Ich brauche einen Schnürsenkel!

Hinterher waren es doch unendliche Meter weitere Schnur.
Was für ne Arbeit!

Tauschgeschäft an der Tür: 2 Mädchen tauschen sich hoch
für ein Geburtstagsgeschenk für ihre Freundin Anna.
Wie süß!
Ich hab mitgemacht: 1 Birne getauscht gegen zwei Bilder
mit Pferden drauf *zwinker* und damit mein Mittagessen
gleichzeitig erledigt.

Endspurt und endlich -so ist sie wesentlich schlanker und handlicher.
Geschafft nach über 1 1/2 Stunden!


♥-lichen Dank für euren Besuch bei mir und dass ihr mir etwas eurer Zeit geschenkt habt!
Ich freue mich sehr darüber. 
 Trotzdem ist mir heute nach etwas Lustigem.
Wenn ihr mögt, dann hinterlasst mir doch euren Lieblingswitz!

Bis zum nächsten Mal!
LG eure Naddel


07 Mai 2014

Terrassengestaltung: Mediterane Einflüsse unter dem Balkon


Was mache ich mit meinen verschimmelten Blumenzwiebeln?

Ich bin gerne draußen im Garten buddeln und pflanzen. Dabei bin ich gerne ungeduldig: Wenn Samen, Zwiebel oder Wurzel jetzt endlich im Boden sind, dann soll sie auch wachsen -und zwar schnell! ☺

Nun habe ich leider einige Zwiebeln wegschmeißen müssen.
Das tat mir richtig Leid.

Ich hatte sie in kleine Töpfe gepflanzt und in eine freie Ecke gestellt und sich mehr oder weniger selbst überlassen. Einige Zwiebeln schoben tatsächlich bald Grün. Doch danach kam nix mehr.

Nach vier Wochen Wartezeit habe ich es nicht weiter ausgehalten und sie ausgebuddelt. Da stellte ich fest, dass die meisten weich und matschig, sowie teilweise von Ungeziefer befallen waren. Sogar inmitten der Zwiebeln fand ich Nacktschnecken. *bäh*

Ich vermute sie sind kaputt gegangen, weil sie Schimmel abbekamen.
Ich hatte sie mir auf der Frühling-Blumen-Freizeit-Messe gekauft und dann für eine Woche im Keller in der Plastiktüte vergessen. Dabei haben sie Schimmel bekommen, den ich so gut es ging abgerieben habe. Die meisten Zwiebeln wirkten eigentlich gesund und waren fest. 

Sehr schade. Trotzdem waren viele, die ich ausgebuddelt habe, noch fest und ich habe die ein oder andere "freigepellte Zwiebel" einfach weider zurück in die Erde gesteckt. Mal sehen was daraus wird. Vielleicht überlebt ja eine.


Endlich Sonne: Jetzt den Garten genießen

Jetzt kommt noch was aus einer anderen Ecke unseres Gartens. Mein Broemmel hat gestern die Abendsonne für ein paar Fotos genutzt und die möchte ich dir heute zeigen und ein paar Einblicke in meinen Garten geben.

Meine Terrasse mit mediteranen Topf- und Kübelpflanzen

Du siehst unsere kleine Terrasse unter dem Balkon.
Sie liegt Richtung Süden und wir sitzen hier gerne, weil hier die Abendsonne mit ihren letzten Strahlen an längsten scheint.

Foto Mitte: In dem Topf gucken zwei Geranien hervor.
Sie haben auf dem Balkongeländer tatsächlich den Winter überlebt.

Dieses Jahr habe ich dort alles etwas mediteraner gestaltet.
Die Palmen standen bis vor Kurzem woanders, aber sie sind hier besser aufgehoben. An diesem Standort kriegen sie mehr Licht und Wärme.

Die Terrassengestaltung:


Auf Terrasse steht eine kleine Tischgarnitur aus Eukalyptusholz und passend dazu zwei große und die großen Blumenkästen auch aus diesem Holz mit den Palmen. In den Blumenkübel aus Ton wachsen Geranien. Außerdem habe ich ein paar rostige Elemente dazu gestellt:
Ein alter Blumentopf, ein verrosteter Feuerkorb und eine Stange die vom Bau übrig geblieben ist.

Auf dem Tisch stehen zwei Blumenkästen mit Dachwurz, welches ich allerdings noch woanders hin pflanzen will.

Der kleine hölzerne Übertopf hat noch Platz. Vielleicht für einen Oleander?


Einen Hinterhof im eigenen Garten

Auf dieser Seite des Gartens kann ich mir sehr gut eine Art Hinterhof vorstellen.
Der darf durchaus mediteran sein. Ich stelle mir spontan eine Mauer vor, sowie Kieswege, ein paar quadratische Beete, vielleicht mit Buchs eingefasst und einige südländische Pflanzen wie z.B. Oleander.

Die Hortensie im rostigen Topf ist momentan mein absoluter Lieblingshingucker ♥

Die Idee finde ich schön.
Doch mal sehen wann und ob wir es tatsächlich umsetzen, das ist ja immer so eine Sache mit den Ideen & Wünschen.

Die Gesamtansicht. Im Hintergrund sind noch Buchs im Kübel und als Ampel Petunien.
Sie sorgen dafür, dass niemand unter der Treppe her läuft und sich den Kopf an den Stufenecken verletzt.

Ich bin neugierig wie es dir gefällt und nehme gerne Anregungen an?

Ich freue mich über jedes Wort.♥
Liebe Grüße
Naddel

Nachträglich verlinkt mit Ines "show me your garden"