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Ausgezogener Wiener Apfelstrudel

Zum Feiertag gab es am Wochenende selbstgemachten Wiener Apfelstrudel.
Um ehrlich zu sein, ich brauche für Kuchen weder einen Feiertag als Grund, noch eine festgelegte Zeit. Kuchen esse ich bereits zum Frühstück oder noch früher, falls du mich nachts dafür wecken willst.

Nun habe ich also zum ersten Mal so einen Strudelteig versucht und bin sogar ein bisschen stolz auf mich, weil es direkt mit dem dünnen Teig geklappt hat.

Hätte mir ruhig jemand mal eher verraten können, dass das gar nicht so schwer ist. Da ich nun weiß wie es geht, werde ich ihn bestimmt nochmal üben und öfter backen.

"Ausgezogener Apfelstrudel" heißt es übrigens, weil der Teig sehr dünn ausgezogen wird. Am besten so dünn, dass er im ungebackenen Zustand durchscheinend ist, aber dabei nicht reißt.

 

Auf einem Holzbrett liegt ein Wiener Apfelstrudel mit Puderzucker bestäubt 
 
Das Rezept für ausgezogenen Wiener Apfelstrudel

Die ist für die Schokoladen-Junkies unter uns: Nougat-Panna-Cotta-Torte

Es gibt die verschiedensten Wege Menschen glücklich zu machen.
Manchmal ist es eine kleine Geste, wie das Aufhalten der Tür am Bahnhofseingang. Manchmal der persönliche und selten gewordene Telefonanruf.

Und manchmal teilt man sich das letzte Stück Torte mit jemanden.

Damit eröffne ich die heutige Gruppensitzung der Schokoholiker.

Ich habe ein Rezept für eine absolut leckere Nougat-Panna-Cotta Torte mit ordentlich viel Schokolade. Wenn das nämlich deine Droge ist, dann wird diese Torte dein Rückfall bedeuten.

Rezept: Nougat-Panna-Cotta-Torte für Schokoladen-Junkies von Verliebt in Zuhause

Das Mehl liegt auf dem Friedhof (Rezept für Marmorkuchen)

Als Kind bekamen wir von Oma oft ein Paket geschickt. Sie wohnte zu weit weg um mal eben auf einen spontanen Besuch vorbei zu kommen. Daher verbrachte sie Anlässe wie Weihnachten meist gleich mehrere Wochen am Stück bei uns. Zu anderen Gelegenheiten, wie bspw. Ostern oder wenn von uns Kindern jemand Geburtstag hatte und sie nicht kommen konnte, da schickte sie ein großes Paket. Und das Beste an diesen Paketen war, dass immer für alle ein eigenes Geschenk dabei war. Egal wer Geburtstag hatte, wir bekamen jede das gleiche Spielzeug. "Damit ihr euch nicht streitet" war Omas Meinung dazu. Uns war das natürlich mehr als lieb.

Fast immer war außerdem Omas Marmorkuchen darin.

Marmorkuchen wie von Oma
Oma trank ihren Kaffee gerne "mit Schuss" zum Kuchen...

Damit er nicht austrocknet, kam er stets gut in Alufolie eingewickelt an.
Zwar ist Marmorkuchen nicht mein absoluter Lieblingskuchen, denn oftmals finde ich den Rand zu trocken. Doch in Omas Rührkuchen stecken Kindheitserinnerungen. Im Gedächtnis ist mir geblieben, wie ich mal mit ihr zusammen den Kuchen in ihrer engen Küchen gebacken habe. Ein paar Tage vorher hatte sie mir meinen ersten BH geschenkt. Übrigens war das eines von den wenigen Geschenken, die ich als einzige bekam. 
Jedoch ist mir nur das Erlebnis als solches präsent geblieben, das Rezept dagegen fehlt mir.

Vor vielen Jahren, ich glaube es könnten gut und gerne bald zehn Jahre her sein, da fragte ich sie danach und sie versprach mir es aufzuschreiben und zu schicken. Irgendwann in einem Oktober bekam ich einen Brief. Natürlich per Post, denn Oma kannte keine eMail. 
Mit Schreibmaschine geschrieben hatte ich nun ihr Rezept.

Omas Rezept für Marmorkuchen mit Schreibmaschine geschrieben

 Allerdings habe ich es nie benutzt. Gut verstaut überdauerte es die Jahre bis dato. Vermutlich weil ich nie wirklich backen konnte. Erst in den letzten Jahren seitdem wir im eigenem Haus leben und eine eigene Küche haben, bin ich damit angefangen. Mittlerweile weiß ich sogar schon das ein oder andere. 

Zum Beispiel, dass die Zutaten zimmerwarm sein müssen.
"Oma, das hast du nicht dazu geschrieben".
Oder aber auch, dass ein Rührteig gerührt werden will, weswegen er schließlich Rührteig heißt.
"Oma, das ist für dich garantiert selbstverständlich". ;-)

Spruch über Kuchen "Ich kann zaubern und Kuchen in Krümmel verwandeln"
...ich genieße ein Stück Kindheitserinnerung,
aber am liebsten mit einem Glas Milch.

Vor allem aber, hätte ich vor zehn Jahren bestimmt nicht gemerkt, dass im Rezept die Angabe für das Mehl fehlt! Hunderprozentig hätte ich den Kuchen wie angegeben gebacken. Oh, wie das Ergebnis wohl ausgesehen hätte? Vor allem -hätte es mir geschmeckt? Leider kann ich sie nach dem vollständigem Rezept nicht mehr fragen, da sie mittlerweile (vor einigen Jahren schon) verstorben ist.  Sie hat es sprichwörtlich mit ins Grab genommen.

Also habe ich bei dem Mehl aus dem Bauch heraus entschieden. Ebenso wie bei der Temperatur und der Backzeit. Was meint ihr? Ob es mir auf Anhieb gelungen ist? Ich für meinen Teil finde es faszinierend, dass ich mich sogar mal selbst überraschen kann und sage nur
"Oma, dir hätte er geschmeckt."

Übrigens habe ich Backkakao,
also ohne Zucker, verwendet!

Ich habe mir heute zu meinem Geburtstag (*hust* ;-)) *zwinker* )gleich zwei Stück davon gegönnt. Mit Milch :-)Gleichwohl er gelungen ist, mit seinem typisch trockenem Rand, schmeckt er nicht wie von Oma. Woran das wohl liegt?

Einschlägige Magazine (wie dieser Blog☺) und studierte Personen vom Fach (mein Kuchenstudium zählt doch, oder?) behaupten ja, dies hänge mit der eigenen Erwartungshaltung ("nur Omas Kuchen, schmeckt wie Omas Kuchen") und den verbundenen Emotionen in der spezifischen Situation ("wo ist das Paket, welches ich vorher auspacke") zusammen. Ich aber denke es liegt daran, weil ich nicht das ganze Rezept habe ;-)

Und bei euch so -was sind eure Lieblingsgerichte aus der Kindheit?
Neugierig bin ich auch, wer von euch etwas genauso kochen kann, wie es Omi oder Mami oder gerne auch Onkel Herbert stets konnte?

Herzliche Grüße
Naddel

Recycle your Xmas

Ich bin mir nicht sicher:
Zeige ich ein Rezept oder geht es in Richtung DIY?
Außerdem probiere ich heute mal was Neues auf meinem Blog.

In diesem Sinne zuerst einmal: Willkommen im neuen Jahr ☺

Bei uns bleibt der Weihnachtsbaum und die Deko bis zu den heiligen drei Königen stehen. Demzufolge wurde gestern also abgeschmückt und abgehangen wurden u.a. zum ersten Mal Zuckerstangen. Auf Pinterest habe ich gesehen, dass einige ihre Stangen schmelzen und sozusagen neue Bonbons herstellen. Das habe ich direkt mal ausprobiert.

Vom Baum in den Ofen

Alle Zuckerstangen steckte ich in einen Gefrierbeutel und schlug ordentlich mit einem Holzlöffel drauf. Solange bis sie klein waren. Wobei ich da wohl ein bischen zu viel zugeschlagen hab, denn ein wenig staubte es schon *hust*

Wer sagt hier Plätzchenduft und schon liegt Weihnachten in der Luft?

"Das große Backen" habe ich gestern Abend zum ersten Mal  auf Sat1 geschaut. Darin kämpfen die Kandidaten um den Titel "Deutschlands bester Hobbybäcker" und müssen ihr Können in unterschiedlichen sog. Challenges beweisen. Immer angefeuert von Enies "Auf die Plätzchen...Fertig...Backt!". Letztes Wochenende war bei mir ebenfalls großes Backen angesagt.  Ich konnte nicht anders, es wurde Zeit.

 Nachdem es allüberall auf euren Blogs stand, 
wo ich wirklich viele leckere Plätzchen fand. 
Ich kramte meine lange Liste mit euren Rezepten hervor 
und schaltete das Radio ein. Es lief Dancefloor.

Ein wenig Weihnachtsstimmung mit eigenen Gedichten bitte schön? Na gut, besser durch Plätzchen backen. Das war mein Ziel. Damit das Ganze stressfrei abläuft, bereitete ich mich dementsprechend gut vor. Dachte ich zumindest.

Griechische Engelsbröckchen

Was mir an Zutaten fehlte, hatte ich vormittags eingekauft und sogar am Vorabend die Butter rausgestellt, damit sie zimmerwarm und weich ist. Ausserdem notierte ich mir die Reihenfolge der Rezepte, um die unterschiedlichen Kühlzeiten der verschiedenen Teige zu berücksichtigen. Alles war klasse, ich hatte richtig Lust auf superoberaffeng**** Plätzchen und meine Küche sollte sich für einen Nachmittag in eine stimmungsvolle Weihnachtsbäckerei verwandeln. 

Ich begann mit dem Teig für  Bettinas griechische Engelsbröckchen. Der herrliche Duft des Bittermandelaromas lag noch in der Luft, selbst nachdem die Teigmasse bereits im Kühlschrank verschwunden war.

Griechische Engelsbröckchen lecker leicht durch die Bittermandel

Viel Teig. Wenig Schüssel.
Schon früh, nämlich gleich beim zweiten Teig begann in mir erster, leichter Unmut aufzusteigen. Nach jedem Rezept musste ich die Rührschüssel samt Rührhaken meiner Maschine säubern. *ächz* Halb so wild, beruhigte ich mich, es sind schließlich nur sieben Rezepte.

Statt Zimtbrezeln, wurden es bei mir Zimtkronen

Wer soll das ALLES eigentlich essen?
Allein die Menge an Tanjas Zimtbrezeln erschien mir zuviel für meinen Broemmel und mich. Also halbierte ich daraufhin bei fast jedem Rezept die Mengen. Wie ich später feststellen durfte, ein sehr gute Entscheidung. Zwar hatte ich die Zutatenlisten vorher durchgeschaut, meine Vorräte abgeglichen und entsprechend eingekauft, aber... 

Die Gesamtmenge habe ich halbiert
und dafür die Menge an Kakao mehr als verdoppelt ;-)

 ...wie war das doch gleich mit dieser Weihnachtsmaus
Also ich habe garantiert die benötigte Menge Butter richtig zusammengerechnet (*räusper* wer hat denn gerade noch so wegen der Mathematik und so ....*schluck*)
Ebenso bin ich 100 Pro sicher, dass mein Puddingpulver morgens noch Vanillegeschmack hatte. Nicht Schokolade. Obendrein ist da noch die Sache mit dem vielen Puderzucker. Ich war immer schon der Meinung, dass das übermäßige Bestäuben damit komplett überbewertet wird. Wirklich! Sage ich ständig.

Sowie 1TL Zimt direkt mit in den Teig gegeben

Die Sachen liegen immer woanders.
Diese Woche hat mein Broemmel den Haustürschlüssel verlegt. Wobei Haustürschlüssel vorbehaltlos für alles Mögliche stehen kann. Zum Beispiel für Uhr. Oder er hat seinen Schal verlegt ("hast du im Bad geguckt?" .... "Ah! Hab ihn."). Oder er findet seine Hausschuhe nicht (ständig). Oder...
Ich finde immer seine Sachen. Immer! Egal wie lange er vorher gesucht hat. Immer! Auch dort, wo er selbst schon zweimal nachgeschaut hat. Immer! Leider lernt er nie dazu und schafft es nicht für seine Sachen einen festen Ablageort zu bestimmen. Er legt Alles dorthin, wo er gerade steht und just die Hände frei haben will. Ich fände das Ganze ja halb so wild, wenn er sich wenigstens daran erinnern würde.

Der Name kommt von mir, das Rezept von Bettina:
Kakao-Orangentaler

Ich brauchte Zitronenabrieb. Für Zitronenabrieb reibt man nunmal eine Zitrone ab. Mit einer Reibe. Nee, ist klar. Jedenfalls ist unsere kleine Reibe für 'n A* -die Tonne! Viel zu grob und viel zu stumpf. Eigentlich müssten wir uns mal eine Neue kaufen. Haben wir doch eigentlich!? Nicht? Schade, ich dachte ... 

Während ich die Zitrone immer und immer wieder über die Reibe jagte, drückte ich jedes Mal fester. So fest, bis ich irgendwann abrutschte. Autsch! Ein riesen Loch im Daumen und zwar eines von der Sorte, die hinterher noch richtig weh tun. 

Dessen ungeachtet werde ich nie verstehen, wieso die Reibe plötzlich doch scharf ist

btw: Backkakao lässt sich nicht gut "streuen"

Apropos: Die neue Reibe lag in der anderen Schublade. 
Ich vermute durch den vielen Mehlnebel habe ich sie nicht gesehen.
Nochmal apropos: Mein Broemmel hat sie dort "anders" eingeordnet.
Ein letztes Mal apropos: Seine Uhr war im Koffer. Seit zwei Monaten. 
Richtiges Auspacken ist aber ein anderes Thema.
Das allerletzte Mal apropos: Meint er.

Damit's gut funktioniert,
nach jedem stempeln in Mehl drücken

Klassisches Handwerk.
Des Weiteren war eine der Herausforderungen, welcher sich die Backshow-Kandidaten gestern stellen mussten, die "Technische Prüfung". Ich vermute die richtige Konsistenz vom Teig herzustellen fällt genauso in die Kategorie des klassischen Handwerks. 

Statt Mandelschnitten bei mir Mandelsterne


So fehlte es meinem Teig bei Nicoles Mandelschnitten gewissermaßen an Geschmeidigkeit. Er riss mir immer wieder auf und alles Kneten war vergeblich. Glückseidank hatte ich einen Tag vorher noch bei Dekoherzal von Birgits Backkampf gelesen und wusste von der Rettung durch Milch. Hat geklappt. Glückseidank.

Und wenn Hagelzucker fehlt,
dann tut's genauso gut brauner Rohrzucker

Die letzte Chance
Überdies habe ich Christianes Rezept für Apfelsinenstäbchen nachgebacken. Im ersten Versuch drückte ich den Teig in meine Herz-Silikonform. Grundsätzlich keine schlechte Idee, aber leider passte die Backzeit dafür nicht und das Ergebnis fiel nicht wie gewünscht aus. Den restlichen Teig habe ich daraufhin normal gebacken und lasse mir für die erste Ladung noch was einfallen...
Die Apfelsinenstäbchen sind nicht dunkel geworden.
ts ts ts...
Steht schließlich extra im Rezept "Aufpassen"

Außergewöhnliche Gewürzkombination
Fast schon exotisch fand ich zunächst die Rosmarin-Heidesand-Plätzchen von Doreen. Seit wann kommen denn Kräuter in Kekse? Doch wer hätte früher schon Erdbeeren mit Pfeffer gegessen? Auch wieder wahr und da ich nun einmal zu denjenigen gehöre, die einerseits gerne selber probieren und andererseits hinterher wirklich mitreden wollen, musste ich ihr Rezept nachbacken.
Hach, ich sage euch: Probiert sie unbedingt aus

Der Rosmarin erinnert überhaupt nicht an italienische Fleischsoße. Bei der ersten Plätzchen-Verkostung dachte ich vielmehr an Anis. Ich finde sie in der Tat sehr, sehr lecker!

Rosmarin-Heidesand

Zeit für Liebe und Gefühl, heute bleibt's nur draußen kühl.
Kerzenschein und Plätzchenduft, Weihnachten liegt in der Luft.
Für dieses Zitat fand ich keinen Verfasser und er scheint unbekannt zu sein. Ich kann mir gut vorstellen aus welchem Grund. Bestimmt hat er das irgendwie anders formuliert a la "...ich geh so lange an die Luft" und sich verdrückt sobald drinnen der Backwahnsinn tobte, von wegen Weihnachtsstimmung und so. Ich fand die Backerei anstrengend und beendete den Backtag ziemlich erschöpft und mit "Rücken". 

Absolut empfehlenswert.

Alle Jahre wieder. Wirklich?
Wie nächstes Jahr laufen wird, das weiß ich immerhin. Wenn ihr gerade beginnt eure Rezepte zu posten, mampfe ich bereits genüsslich meine Plätzchen. 

Notiz an mich selbst:
Der Teig sollte möglichst an allen Stellen gleichmäßig dick sein!

Und zwar Gekaufte. Aus der Bäckerei. Schließlich muss irgendwer deren Weihnachtsumsatz finanzieren und für sichere Arbeitsplätze sorgen.

In diesem Sinne: 
Auf die Plätzchen...Fertig...Danke!
Naddel :-)

Kennst du schon dieses Rezept: Der Dreh-dich-um-Käsekuchen

Heute ein Käsekuchen mit Quark, der mich begeistert


Es gibt Kuchen, die sehen fantastisch aus.
Sie stehen auf dem Tisch, wunderbar umhüllt mit Glasur, dekoriert mit süßen Früchten und vielleicht sogar farblich abgestimmt mit der Tischdeko. Und wenn er so schmeckt, wie er aussieht, dann stimmt doch alles. Oder?


Denkst'e: Manche (Käsekuchen-) Rezepte sind kompliziert

Häufig schwindet meine Euphorie für den Kuchen während ich backe. Ob Käsekuchen mit Boden oder ohne Boden. Manchmal ist es mir das Rezept zu kompliziert und es klappt einfach nicht.

Wenn nur die Optik dabei leiden würde, wäre ich noch einverstanden. Doch wenn das Ergebnis geschmacklich nicht überzeugt. Ach, das ist doch Mist!

Ein Käsekuchen mit einem besonderen Namen

Vor einem Monat war ich bei meiner Freundin zum Geburtstag.
Es gab einen Kuchen, der sah nicht spektakulär aus, aber hatte einen lustigen Namen :

 "Dreh dich um"-Käsekuchen 

Und sein Name ist Programm.
Begeistert erzählte mir meine Freundin, dass sich dieser Käsekuchen während des Backens umdreht. 

Davon hatte ich ja noch nie gehört. 
Ja, das sei wirklich so. In die Kuchenform käme erst der Teig für den Boden und darauf die Quarkmasse. Im Backofen würde sich der Kuchen dann "drehen", so dass am Ende der Boden oben und die Quarkfüllung unten ist. Außerdem sei das Rezept einfach und gelingt garantiert. Wie cool ist das denn bitte? Das Rezept muss ich definitiv ausprobieren. :-)

Rezept für einen besonderen Käsekuchen: Der Dreh-dich-um-Käsekuchen
Sieht unspektakulär aus, schmeckt aber:
Mein neuer, liebster Käsekuchen ♥

Was macht diesen Käsekuchen so besonders?

Zum Geburtstag meines Broemmel habe ich ihn gebacken und er kam wirklich sehr gut an.
Ich fasse einfach mal kurz zusammen und nenne dir die

3 Dinge, die ich an dem Dreh-dich-um-Käsekuchen so toll finde:


  1. Wenig Vorbereitung. Einfach drauf los backen.
    Er ist einfach zuzubereiten, weil du im im Prinzip nur die Zutaten verrühren musst und in eine Form gießen. Vorausgesetzt, du hast alle Zutaten im Haus, kannst du dich sogar spontan entscheiden ihn zu backen.
  2. Der Teig und Quarkmasse werden luftig und locker.
    Unsere Gäste haben nicht viel übrig gelassen. Ich fand ihn bei meiner Freundin ja auch sehr lecker und habe deswegen direkt nach dem Rezept gefragt.
  3. Du hast eine Geschichte zu erzählen.
    Am besten hältst du das Rezept bereit, den ein oder zwei deiner Gäste wollen es garantiert von dir haben. Wer den Käsekuchen nicht kennt, wird ihn ausprobieren wollen um mit eigenen Augen zu beobachten, wie er sich im Ofen umdreht.


Appropos -hier ist es...

das Rezept für den Dreh-dich-um Käsekuchen:


Für den Teig verrührst du 
  • 150g Mehl
  • 150g Zucker
  • 150g Margarine
  • 3 Eier
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver
miteinander und füllst ihn in eine Springform.

Für die Quarkmasse, verrührst du
  • 500g Quark
  • 150g Zucker
  • 150g Margarine
  • 3 Eier
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Pck. Vanillepudding
miteinander und gießt ebenfalls in die Springform auf den Teig drauf.
Den Käsekuchen bei 180°C Umluft ca. 50-60 Minuten backen. (Stäbchenprobe nicht vergessen!!)



Rezept für einen besonderen Käsekuchen: Der Dreh-dich-um-Käsekuchen
So lässt er sich sehen:
Mit einer Herzschablone und Puderzucker auf den Geburtstagstisch

Noch ein Back-Tipp

Ob 50 oder 60 Minuten musst du mit der Stäbchenprobe herausfinden. Mir war der Rand nämlich zu dunkel geworden. Aber meine Schwippschwägerin hat ihn gestern gebacken und einfach nach 45 Min. den Käsekuchen bei 150°C weiter gebacken. Du musst mal ausprobieren was bei dir am besten funktioniert, schließlich ist auch jeder Backofen etwas anders. 

Allein zu sehen wie der Teig beim Backen nach oben schwappt und die Quarkmasse nach unten fällt finde ich faszinierend! Ich bin gespannt wie ihr den findet?


Die Geburtstagsfeierei ging die ganze Woche. Freitags mit unseren Nachbarn und Samstag mit der Clique. Gestern war ich deswegen ganz schön platt, aber letztlich war die Woche schön gewesen und der November ist bisher gut verlaufen. 

Bist du eigentlich schon weihnachtlich unterwegs?
Ich bin ja noch im Herbst. Doch allmählich wird es wohl Zeit für die Weihnachtsdeko -nur noch drei Wochen bis zum ersten Advent. Dann werde ich den zwei süßen Typen hier wohl eine rote Mütze verpassen ;-)

Herbst-Dekoration im Garten mit Alpenveilchen und Zierkohl
Etwas Herbstdeko mit Alpenveilchen und Zierkohl

Liebe Grüße
Naddel

12 von 12 im März 2014

Huhu!☺
Heute wieder eine meiner Lieblingsaktionen:

Meine 12 von 12!

Wer heute morgen gekratzt hat, musste wohl arbeiten... *fg*
*pfeif* ♪♫♪ ich nicht *träller* ♫  1 Tag Uuuuurlaub !

Zuerst hole ich mal meine Beute von der Blumenmesse aus'm Keller.
...mmh ...ehrlich...*grübl*
-ich
*gestehe* habe von der Hälfte vergessen WAS ich da überhaupt gekauft habe !??
(war wohl im Kaufrausch....)

Narzissen kann ich noch bestimmen (die gab's als Zugabe & einige Einige hatte ich noch selbst).
und wurden von mir allesamt
in Töpfen auf Orchideenerde gebettet.

Nach der Arbeit ein Päuschen und dabei meine Hyazinthe betrachtet,
die nun vollständig blüht.

Heute kommt eine meiner allerbesten Freundinnen und für die will ich was backen.
Auf meine Frage hin meint sie, ihr sei egal was. Hauptsache lecker !
ts ts ts...auch noch Ansprüche stellen *ig*lol* ☺☺☺

Da geht also nur was aus meinen Lieblingsrezepten.
Ich stelle fest, dass ich dazu noch was einkaufen muss.
-btw: ich sollte mein Zettelwerk endlich mal ins Buch übertragen. Das ist noch völlig unbeschrieben....

Na! Zu 'ner Schnapszahl brauche ich ja nicht viel sagen☺

Muffins mit flüssigem Schokokern.
Ab in den Ofen damit.

Nein. Bei mir gibt es noch keine Osterdeko,
aber ich trockne schonmal die ersten Eierschalen dafür.

Nur 20 Minuten im Backofen.
Eine gute Zeit währendessen aufzuräumen und zu spülen.

Bis meine liebe Freundin kommt kann ich noch etwas rumdekorieren.
Das Ergebnis zeige ich das nächste Mal auf meinem Blog.

Es ist immer schade, wenn die Zeit rum ist!!
Wir haben soviel gequatscht, Muffins gegessen, gegrillt und auf der Liege gekuschelt ;-)
dass ich nur dieses eine mal dran dachte ein Foto zu schiessen.


Das war mein schöner freier Tag.
Bevor es morgen wieder zum Brotjob geht, ab hiermit nach Caro.
Viele liebe Grüße
Naddel ☺

Rezept für Müsliriegel

Wie sieht es eigentlich bei euch mit eurem Vorrat an gemahlenen Haselnüssen, gehackten Mandeln & Co aus? Sicherlich habt ihr, so wie ich noch etwas aus der Weihnachtsbackstube übrig. Bestenfalls habt ihr sogar noch Lust zu Backen und bringt das Zeug als Kuchen auf den Tisch. Aber dann gibt es da noch den Vorsatz das Feiertagskilo wieder abzunehmen.   Die Lösung: Daraus Müsliriegel selber machen!

Total super, denn so kann ich einen Teil der Reste aus meiner Küche verwerten. Das ist vor allem auch deswegen gut, weil ich oft an Rezepte-Aktionismus leide. Das bedeutet, ich kaufe alles Mögliche an seltenen Zutaten ein und probiere eine Zeitlang verschiedene Rezepte aus. Zum einen ist das ist nicht nur unvorhersehbar, sondern auch unregelmäßig. Konkrekt heißt das, dass von einem zum anderen Mal so viele Monate vergehen, dass die Lebensmittel das MHD weit hinter sich lassen. Aus diesem Grund enthalten meine Müsliriegel als Trockenobst nur Datteln und die Erdnussbutter war auch übrig.

Selbst gemachte Müsliriegel haben außerdem viele Vorteile. Zum Beispiel weiß ich was drin steckt.
Ich suche die Zutaten selbst aus und zwar ganz nach meinem Geschmack. Außerdem ist weniger Zucker drinne als in den gekauften Riegel. Mein Rezept enthält sogar überhaupt gar keinen weißen Zucker, also Raffinade. Ich verwende stattdessen Honig und Ahornsirup.

Nun aber endlich zum Rezept. Ich habe versucht es so zu schreiben, dass ihr letztlich die Müsliriegel nach eurem Geschmack und Wunsch zusammen stellen könnt, wobei Haferflocken die Basis bilden. In Klammern stehen meine eigenen verwendeten Zutaten.

Trockene Zutaten:
150g Haferflocken
200g gem. Nüsse (85g gem. Haselnüsse + 115g gem. Mandeln)
50g gehackte Nüsse (Mandeln)
50g Leinsamen (½ geschrotet ½ ganz)
110g Trockenobst (entsteinte Datteln)

Feuchte Zutaten:
20g Butter
40g Erdnusscreme →die kann auch ganz weggelassen werden
60g Honig →wer es süßer mag, nimmt einfach mehr
5 EL Ahornsirup →oder stattdessen nochmal 60g Honig
ca. 100ml Wasser

Trockenobst klein schneiden und alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
Außer das Wasser, die feuchten Zutaten im Topf bei geriner Hitze langsam zum köcheln bringen. Kurz aufkochen lassen, dann nach und nach in Rührschüssel zu den Nüssen & Co unterrühren. Wasser auch unterrühren. Die Masse soll klebrig und zäh werden. Wenn sie zu trocken ist gebt ihr Wasser hinzu. Wenn sie zu feucht ist, nach Wahl Haferflocken oder gemahlene Nüsse.

Alles wird auf ein Blech mit Backpapier verteilt. Für einen geraden Rand drückt die Seiten an das Blech an. Nun legt ihr Backpapier oben drauf  und glättet die Oberseite mit der Küchenrolle. Anschließend in den vorgeheizten Backofen bei 140°C für 30 - 40 Minuten.
 Hinterher in Form schneiden und vollständig abkühlen lassen.


Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr im Januar auch so viel von Weihnachten über? Was macht ihr z.B. mit der ganzen Schokolade? Vielleicht Schoko-Müsliriegel? Falls ihr mein Rezept ausprobiert, dann schreibt mir davon! Ich finde für eine Resteverwertung sind meine Riegel gar nicht mal so schlecht. Ich habe die Masse etwas zu dünn ausgerollt und fand die Riegel ein wenig zu trocken. Wie ist es bei euch? Ich freue mich über ein Feedback!

Ich hatte mir übrigens verschiedene Rezepte rausgesucht und gelesen. In einigen stand, dass man die Riegel zwei Stunden im Kühlschrank stehen lassen soll. Also komplett ohne Backen. Von den Zutaten her, sehe ich da auch kein Problem -vielleicht probiert das ja mal von euch jemand aus! Falls ihr davon in eurem Blog berichtet, könnt ihr mir hier im Kommentar auch gerne den Link dazu lassen.

Und damit wünsche ich euch einen gesunden Appetit ☺
Eure Nadine

Nachtrag:
Verlinkt mit Recycle your Xmas

Erdbeertorte mit weisser Schokoladencreme

Zum Kaffee ein Stück Kuchen, bitte :-)
Letzte Woche habe ich zum Mutter- und auch Vatertag gebacken, da mein Papa sich Erdbeerkuchen gewünscht hatte.
Nun ja. Ich bin nicht unbedingt die Backfee, aber ich wäre es manchmal gerne! Auch bei euch habe ich mich nämlich umgesehen und wirklich leckere Rezepte gefunden. Dieses Tortenrezept entstammt im Original aber aus einem Supermarktprospekt. Ich habe es gelesen und wusste sofort: Das schaffe ich! :-)

Das ist ein Rezept für "Anfänger und Angeber" : ist einfach und sieht nach mehr aus!
mmmh....Wie soll ich es erklären, damit ihr mich nicht falsch versteht? ?... Ich meine damit, dass ich solche Backrezepte liebe, bei denen kein Backstudium Voraussetzung ist, aber das Ergebnis sich soweit sehen lässt, dass sofort die Freude auf Appetit da ist.

Aber seht und urteilt doch gerne selber.


Das ist meine Variante, wobei ich weiße Kuvertüre für die Creme verwendet habe.
Geschmacklich hatte mich damit die Creme alleine allerdings nicht überzeugt. Mag daran liegen,weil es die Günstigste aus dem Regal war. Jedenfalls würde ich beim nächsten Mal eine Tafel weiße Schokolade ausprobieren. Doch alles zusammen in Kombination mit dem Tortenboden und vor allem den Erdbeeren, war es durchaus ein zweites Stück wert ;-) Falls ihr dieses Rezept mal nachbackt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir darüber berichtet und schreibt wie ihr die Creme gemacht habt!

So, zum Schluss wünsche ich euch schon mal schöne Pfingsten!
Bei uns ist Schützenfest,das heißt der ganze Ort feiert.Wobei der Sonntag der schönste Tag ist.An dem wird der neue König ermittelt und ich verbringe mit ein paar lieben Mädels ein supertolles Sektfrühstück.Da freue ich mich schon sehr drauf.

Was liegt denn bei euch an? Gehört ihr auch zu denen,die auch im Schützenwald stehen! Vielleicht fahrt ihr aber auch in die Ferien, evtl. zur Nordsee ;-) Heute war jedenfalls schon viel Stau auf den Straßen. Oder ist Pfingsten bei euch eher mal ein langes Wochenende um die Füße hochzulegen ?
Ich bin gespannt auf eure Antworten, denn so richtig weiß ich eigentlich nicht was an Pfingsten echte Tradition ist. ;-) Liebe Grüße (-: Nadine :-)

Zimtsterne


Puderzucker sieben und Eiweiß von Eigelb trennen.
Das Eiweiß so steif schlagen, dass es in der Schüssel hängen bleibt, wenn ihr sie kopfüber dreht.
Mit dem Puderzucker mischen und 4 EL davon zur Seite stellen.
Die gemahlenen Nüsse und den Zimt mit der Eiweißmasse verkneten.

Auf eine Arbeitsunterlage normalen Zucker streuen und den Teig darauf 1 cm dick (! Zimststerne sind dicker !) ausrollen. Mit einem Förmchen Sterne ausstechen und auf Backpapier legen.
Jetzt 1:30 bis 2 Stunden trocknen lassen.

Danach mit der restlichen Eisschneemasse bestreichen (oder eine Seite einfach kurz eintauchen) und bei 160°C im vorgeheiztem Ofen ca. 25 Minuten backen.

Kleiner Hinweis: Der Zeig ist sehr weich und klebrig. Der Zucker auf der Arbeitsplatte hilft beim Ausstechen. Besser ist es auch nicht allzu kleine Förmchen und mit scharfen Kanten zu benutze.

 Nachtrag:
Verlinkt bei Des Bloggers Liebstes Weihnachtsgebäck von Tanja

Low Carb Rezept: Kohlenhydratarmes Brot selber backen für ketogene Diät

Von Low-Carb-Diäten, Vokabeln wie ketogen und dem Wunsch nach Kohlenhydraten


Mich mit Low-Carb-Rezepten auseinanderzusetzen, morgens ohne Brot zu frühstücken und mir Gedanken über kohlenhydratarme Ernährung zu machen ist bei mir seit einer Woche Thema Nummer 1.
 
Rezept Kohlenhydratarmes Brot selber backen (von Low Carb Diaet und ketogener Ernaehrung)

Zusammen mit meiner Freundin habe ich letzte Woche die neue Diät von Detlef D! Soost begonnen. Sein Programm basiert auf einer ketogenen Diät und er verspricht uns "i make you sexy!" -sofern wir uns auf eine verstärkt kohlenhydratarme Ernährung einlassen.

Wir halten uns zwar für sexy, wollen aber zusätzlich gerne schlank dabei sein. :-)


Was ist eine ketogene Diät überhaupt?

Bei einer ketogenen Diät isst du vor allem kohlenhydratarm und zuckerfrei, dafür vermehrt protein- und fettreicher. Bekannt sind ähnliche Diäten wie die Atkins-Diät, die LOGI-Methode aber auch solche, die als "Low Carb Diät bezeichnet sind.

Ich verfechte grundsätzlich eine ausgewogene Ernährung und bin bis dato stets eine Brigitte-Diät-Anhängerin gewesen. Das liegt daran, weil ich durch diese Diät echt viel abgenommen und viel gelernt habe meine Essgewohnheiten zu ändern.

Und nun heißt es ketogene Diät, die für mich völliges Neuland bedeutet:
Begriffe wie Low Carb, kohlenhydratarme Ernährung, ungewohnte Zutaten wie Kichererbsen und plötzlich soll ich außerdem kein Brot oder Brötchen mehr essen.


Rezept Kohlenhydratarmes Brot selber backen (von Low Carb Diaet und ketogener Ernaehrung)

Mir gefielen bei der Brigitte immer die Rezepte. Ich konnte viel ausprobieren und habe sowohl während als auch durch diese Diät das Kochen gelernt. Aber vor allem hat es mir geschmeckt und mich haben die Rezepte und das Essen immer glücklich gemacht -trotz Diät.

Immerhin habe ich es damit geschafft 35 Kilo abzunehmen.

Oh je -eine Diät ohne Brot dafür mit kohlenhydratarmen Frühstück

Hört sich verwirrend an?
Soll es auch, denn so fühlen wir uns. In den letzten Tagen ist unser größtes Problem ein kohlenhydratarmes Frühstück auf den Tisch zu stellen.

Das bedeutet nämlich kein Brot zum Frühstück, denn das wäre ja nicht Low Carb. Gleiches gilt selbstverständlich für Cornflakes und Müslis, die ich sonst gerne zum Frühstück gegessen habe.

Anfangs begnügten wir uns mit Eiern in jeglicher Form: Rührei, Spiegelei, gekocht oder als Omlett und so weiter und so fort. Oder Nüsse. Ja, wir essen alle möglichen Sorten Nüsse. Nicht so viel, also nur kleine Mengen davon. Meist eine Handvoll Nüsse nur. Denn wie bei jeder Diät, ist es weiterhin wichtig auf die Kalorien zu achten. Aber als Alternative zu den Eiern kann ich Nüsse zum Frühstück durchaus empfehlen.

Doch bereits am Ende der ersten Woche war unser Wunsch nach einem Brot oder Brötchen zum Frühstück riesengroß. Wir entschieden uns, dass es anders gehen muss und so entstand unser Entschluss: wir wollten selber backen -ein kohlenhydratarmes Brot zum Frühstück.
 
Rezept Kohlenhydratarmes Brot selber backen (von Low Carb Diaet und ketogener Ernaehrung)

Die Low Carb Alternative: Ein kohlenhydratarmes Brot selber backen

Also ging ich auf die Suche nach einem Rezept ins Internet und wurde schnell fündig. Ich fand auf dieser Seite ein Low-Carb-Brot-Rezept zum selber backen.

Es ist ein kohlenhydratarmes Brot, welches super in unseren Plan zu passen scheint. Ich habe es bei den Zutaten ein wenig abgewandelt und finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Selber backen: Mein Low Carb Rezept für ein kohlenhydratarmes Brot


Die Zutaten:
  • 250g Gluten
  • 50g Kichererbsenmehl
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 100g geschrotete Leinsamen
  • 1Pck Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Koriander
alle in einer Schüssel verrühren. Dann nach und nach 
  • 2 Tassen Fencheltee (ca. 400 ml) 
dazu geben. 

Rezept Kohlenhydratarmes Brot selber backen (von Low Carb Diaet und ketogener Ernaehrung)

Das weiterrühren mit dem Holzlöffel (wie im Originalrezept) klappte bei mir dann nicht mehr. Einfacher ging es den Teig mit der Hand zu kneten. War gar nicht schwer. Zwar ist der Teig ein wenig gummiartig, aber überhaupt nicht klebrig.


Weiter geht's
  • mit etwas Butter eine Kastenform einfetten und den Teig hineingeben
  • Backform mit einem Tuch abdecken und für 1 Stunde auf die Heizung stellen

Nach einer Stunde ist der Teig aufgegangen und füllt die Form schon recht gut. Es riecht lecker nach Hefe und der Duft der geschroteten Leinsamen lag mir bereits von Anfang an in der Nase.

Rezept Kohlenhydratarmes Brot selber backen (von Low Carb Diaet und ketogener Ernaehrung)

Kohlenhydratarmes Brot selber backen: Was mache ich nur mit der Backzeit

Das Brot auf mittlerer Schiene in den kalten Ofen stellen und die Temperatur auf 180°C Umluft einstellen, heißt es im Rezept. Für 45 Minuten.

Nach 30 Minuten Backzeit sah die erste Stäbchenprobe gar nicht mal so schlecht aus. Also habe ich auf 130°C herunter gedreht und weitere 10 Minuten gebacken. 

Ich weiß nicht ob es daran lag, weil es mein erstes kohlenhydratarmes Brot war oder weil ich einfach mit dem Thema Low Carb so unerfahren bin, aber mir kam die Backzeit zu kurz vor.

Deswegen habe ich, obwohl die Stäbchenprobe nach 40 Minuten eigentlich gut war, das Brot aus der Form geholt und im ausgeschalteten Ofen zusätzlich weitere 10 Minuten stehen lassen.

Danach erst habe ich mein selbst gebackenes Brot endlich heraus genommen und anschließend nur noch einige wenige Minuten auskühlen lassen.

Rezept Kohlenhydratarmes Brot selber backen (von Low Carb Diaet und ketogener Ernaehrung)

Selber backen: So schmeckte uns das kohlenhydratarme Brot

Low Carb hin oder her -eines mal vorweg: Der erste Bissen, wenn ein Brot ganz frisch aus dem Ofen kommt und noch warm ist, ist doch eh immer der Leckerste, oder? :-) ♥

Selber backen lohnt sich aber, denn mir schmeckte mein Low Carb Brot sehr gut und das Rezept gefällt mir. Es ist leicht würzig geworden und schmeckte sogar ein bisschen nach Hefe. Ich glaube, jemand dem ich es vorher nicht verrate, würde den Unterschied von diesem kohlenhydratarmen Brot zu einem herkömmlichen Brot nicht ohne Weiteres heraus schmecken.

Rezept Kohlenhydratarmes Brot selber backen (von Low Carb Diaet und ketogener Ernaehrung)

Falls du es mein Low Carb Rezept probierst und auch so ein kohlenhydratarmes Brot backst, dann freue ich mich über jede Rückmeldung. Mich würde interessieren wie es dir schmeckt und ob alles geklappt hat?

LG Naddel