Die wunderbare Welt eines Bloggerkollektivs

Wir wissen schon lange, dass Männer und Frauen anders sind und wir kennen zu jedem Vorurteil über Frauen, ebenso Eines über Männer. Doch worin unterscheiden sich Frauen und Bloggerinnen eigentlich?
Früher behauptete ich, nicht typisch Frau zu sein. Also vor allem in der Zeit als Jugendliche, während meiner Persönlichkeitsentwicklung. Damals galt: Ich bin ich und dabei ganz individuell! Das trifft heute nach wie vor zu. Dennoch stellte ich mit der Zeit fest (und gebe es, wenn auch leise, sogar zu ☺), dass ich hier und da doch sprichwörtlich "typisch Frau" bin.

Jetzt bin ich zusätzlich Bloggerin. Und nun ? Was ist eine Bloggerin eigentlich für ein Typ ? Können wir in eine bestimmte Schublade gesteckt werden ? Sind wir anders ?
Am Samstag stellte ich erneut fest, dort wo wir auftauchen, sorgen wir zumindest für Aufsehen. Grund genug mir mal Gedanken über das Wesen der Bloggerin zu machen.

Wenn Frau shoppen geht, dann nimmt sie gerne ihre beste Freundin mit, vielleicht auch zwei. Währenddessen bespricht Frau den Alltag, trifft Lebensentscheidungen und schließt die Tour mit einem fettarmen Milchkaffee ab. Will eine Bloggerin shoppen, dann entscheidet sie sich richtig, wenn sie zu einem Bloggertreffen geht. Alles klar und so war ich am Samstag eine unter zwölf Bloggerinnen in Leverkusen. 

Die Erkenntnisse die ich dort gewonnen habe, enthülle ich heute, stets mit einem zwinkernden Auge, und ihr erfahrt die ungeschminkte Wahrheit über das merkwürde Verhalten von Bloggerinnen im Kollektiv.

Passen Bloggerinnen in eine Schublade?
Es wird Zeit Einige zu öffnen und hineinzuschauen.


Bloggerinnen leben in freier Natur überwiegend einzelgängerisch und geben sich als solche schwer zu erkennen. Ich finde sie nur im Internet, wo sie offenbar stark revierbildend sind und Alles versuchen um Artgenossen in ihr Reich zu locken. Doch erfreulicherweise kommt es mitunter vor, dass Einige außerhalb ihres Territoriums zu Versammlungen einladen.

 Es bildetete sich schnell ein festes Kollektiv, welches gemeinsam durch die Einkaufsgalerie zog. Bloggerinnen stehen dabei niemals im Weg, sondern bilden Spaliere und wünschen vorbei laufenden Passanten einen guten Tag. Ich vermute, dass ist ein angeborener Reflex und beobachte täglich wie dieses Verhalten in den sozialen Medien gepflegt wird.
Ebenso blockieren sie niemals eine Rolltreppe. Ihr Ziel ist es, später ihren Revierbesuchern den bestmöglichen Eindruck des Erlebten zu vermitteln.

Außenstehende vermuten fälschlicherweise zunächst einen Flashmob

Immer wieder suchen Einzelne die Nähe ihrer Artgenossen um ihre Fotos zu besprechen oder sich gemeinsam über Bloginhalte wie bspw. das Dekorieren ihres Terrains zu beratschlagen.



Schnappschuss während einer Kamerabesprechung

 Da ein Kollektiv an Bloggerinnen äußerst selten vorkommt, können bei Revierflucht zurückgelassene Familienangehörige vereinzelt mit Verwirrung und ungewohnter Sehnsucht reagieren.

Ein Junges reagiert mit überschwänglicher Freude,
als es die Mutter, eine Bloggerin im Kollektiv, entdeckt.

Bloggerinnen unter sich zeigen ihre Gefühle offen und reagieren auf Deko, unabhängig vom Glitteranteil, mit überschwänglicher Freude und lauten Ausrufen. Diese weit hörbaren Signalrufe gelten schon länger als einzigartig und der Rest unserer Gruppe konnte anhand dieser Rufe sowohl das Preisgefüge als auch den aktuellen Trendstatus der Beute erkennen.

Drücken und in die Höhe halten signalisiert zudem den Wert der Beute.

 Alle Bloggerinnen haben offenbar einen stark ausgeprägten Orientierungssinn und keine von uns ließ sich weder von der Verkehrsführung noch den Navigationsgeräten vertreiben. Mit hochgradigem Spürsinn finden alle immer den Weg zu Trendhopper.

Bloggerinnen pflegen ein hochkomplexes Sozialleben.
Der Begriff Gruppenfoto hat hier eine andere Bedeutung.

 Die Gruppe liebt es nicht nur einzukaufen, sondern vor allem sich und ihre Beute dabei zu fotografieren. Um diese Gruppenstrukturen aufrechtzuerhalten und Verboten oder einem Rausschmiss entgegen zu wirken, wurden im Vorfeld effektive Schutzmechanismen entwickelt: Besucherausweise schützen dieses selten vorkommende Kollektiv und fördern dessen natürliches Verhalten.

Die Stimmung ist wunderbar ausgelassen
 
Die im Internet als Leser eines Blog bedingte Stimmungsübertragung darf nicht mit der Ansteckungsgefahr innerhalb eines Dekogeschäftes verwechselt werden. Insbesondere bei vorherigem Erwerb eines Gutscheines. Dieser führte auch bei mir zu einer Verhaltensänderung sowie dem Erlangen neuer Fähigkeiten: Dem Öffnen meines Portemonnaies.

Bloggerin sucht Leiter

 Bisweilen höre ich, dass Frauen sich im Allgemeinen nicht entscheiden können. Bloggerinnen dagegen schon: sie wollen alles, kaufen es aber nicht. Vielmehr wird über DIY's gefachsimpelt und manches Mal wünscht sich die Eine den handwerklich begabten Mann der Anderen.

Auch sollen Frauen immer auf Diät sein und deswegen macht Essen gehen mit ihnen selten glücklich. Bloggerinnen dagegen bestellen sieben Portionen Pommes+Currywurst, womit der Tag glückstrahlend und beschwingt endet.

Die wunderbare Welt eines Bloggerkollektivs

Auch ohne zwinkerndem Auge gibt es dennoch keinen Grund in Schubladen zu denken und vöööllig objektiv betrachtet sind Bloggerinnen ein Haufen super und gut gelaunter Frauen. Daher lautet mein Fazit :

Ich hatte viel Spaß!
Es war ein wunderbarer Tag, super lustig und mit Wiederholungswert.
Mit dabei waren, stehend v.l.n.r.:
Lony von  Crown Street No.39
Moni von  Ladystil,
meine Wenigkeit,
sitzend v.l.n.r.:
Sarah von Sally's Sweets,
Anne von Neotrauma,
Anja von HomeLove,
Karin von Sue-Karin,
Birgit von Lille Sted,
Nicole von Niwibo

Ein Sache noch zum Schluss. Etwas, was Frauen und Bloggerinnen tatsächlich gemeinsam haben: Kommunikation (böse Zungen behaupten Geschwätzigkeit!) kann ich nur bestätigen. Denn seit Samstag kommt nämlich eine What'sApp-Nachricht nach der Anderen bei mir an. Jedes Mal wenn ich drauf schaue, habe ich Dröflzig ungelesene Nachrichten! Allesamt aber genauso lustig wie der Tag selbst ☺☺☺

LG Naddel

12tel Blick(g) im November

Meine Lieben hier kommt mein 12tel Blick noch (!) im November und dieses Mal gibt es nicht viel Text, sondern ein paar besondere Bilder. 

Ich hatte letztes Mal schon überlegt, inwiefern die Unterschiede mittlerweile überhaupt noch zu sehen sind und ob ihr noch Veränderungen erkennen könnt. Vielleicht mal ein anderes Oberteil? Nach ein paar Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen meine Ordner durchzuwühlen und mal andere Bilder rauszusuchen.

Das war gar nicht so leicht, denn ich habe mich die letzten Jahre erfolgreich geweigert auf Fotos zu erscheinen und wenn, dann nur vom Hals Aufwärts oder den Rücken zu gekehrt und mit Stinkefinger *örgs* .... Wie auch immer, wundert euch nicht über die Qualität und meine sonderlichen Blicke ;-)



Während meiner Reha im Sommer 2013 habe ich meinem Broemmel
zwischendurch immer Selfies geschickt 
(außer oben rechts, das ist danach von Zuhause): 

Oben links zu Beginn der Reha 2013 und unten währenddessen.
Oben rechts danach wieder Zuhause im September 2013.

Mein Broemmel versucht immer wieder Schnappschüsse von mir:

Linke Seite August 2012
Rechts oben April 2014. Rechts unten Juni 2014

Jetzt noch ein paar Ganzkörperfotos ....

Links und Mitte: Juli 2012.
Oben Juli 2013. Unten Juni 2014.
Rechts Oktober 2014.

Abgenommen habe ich diesen Monat übrigens nicht. Einerseits war ich vierzehn Tage krank (kein Sport ...) andererseits gab es am WE immer was zu futtern ;-) Aber ich habe nicht zugenommen und in der Woche immer schön ausgleichen können. 

So und nun verlinke ich mich mit meinem 12tel Blick  hier bei Tabea.
Vorher verrate ich aber noch, dass ich gestern in Leverkusen auf einem Bloggertreffen war, worüber ich beim nächsten Post berichte. Vorher sichte ich die Bilder erst einmal....

Liebe Grüße
Naddel


P.S.: Wer noch an meiner Verlosung teilnehmen möchte : Hier entlang zum GiPsAway ;-)

100.Gips.Away.

Na gut, der Titel reißt bestimmt niemanden vom Hocker, aber "Gips ja nicht" fand ich noch schlimmer. Derartige Wortspiele gips ab diesem Satz auch nicht mehr. Versprochen ;-)

Ich erzähle euch besser wie ich überhaupt darauf komme. Ganz einfach, weil ich letzte Woche die meiste Zeit rumgegipst habe. Nein, das ist jetzt kein Wortspiel! Eher ein Erfundenes. Wie würde Herr Langenscheidt das wohl formulieren? Vielleicht "Ich habe mit Gips gearbeitet.". Ja, ich finde so hört es sich gut an.

Das Paket mit dem Gips stand schon sehr lange bei mir herum und würde, wenn es nicht von selbst aus schon staubig ist, sicher Staub ansetzen, hätte mich Andrea vor Kurzem nicht gefragt, ob ich schon einmal etwas mit Beton ausprobiert hätte. "Da war doch noch was" fiel mir wieder ein. Also ergriff ich Gips sowie Motivation und absolviert eine Woche Ergotherapie für ein neues DIY-Projekt.

Im Zweifel einfach Glitter drauf.

12 von 12 im November

Ich freue mich so allmählich wieder in meine Bloggerroutine zurück zu finden. Bei ganz vielen von euch war ich auch schon stöbern und nachlesen. Dieses Mal kommentiere ich jedoch nicht unter jeden Post, wie ich es sonst so gerne tue, das schaffe ich gar nicht.
Aber es macht mir wieder richtig Spaß online zu sein.
Mein nächster Post soll eine Besonderer werden, aber warum und was wird noch nicht verraten.
Ich bin selbst etwas gespannt, denn ich bin noch in der *SchöneIdeeFindungsphase*.

Nun aber genug geplappert.
Wie gesagt, ich finde zu meiner Routine zurück und dazu gehört, 
dass ich bei Caros monatlichen 12 von 12 mitmache. 
Auf geht's :


Heute habe ich mein selbstgebackenes Brot zum Einfrieren geschnitten.

Kürbiskerne zum Trocknen auf die Fensterbank gelegt.


Ta daa! Und endlich kam der Geschenkgutschein für meinen Broemmel.

Erkennt ihr wessen Laub hier in so schönem Rot leuchet?

Mein ständiger Begleiter heute.
Ich habe ein Erkältung im Anmarsch zu verteidigen.

Für meine lieben InstaFollower ein kleiner Gruß.

Frische Luft soll ja gut sein bei Erkältung....

...aber wir sind nur spazieren gewesen.
Für Sport bin ich nicht fit genug.

Wir haben nicht nur Jogger, sondern auch
ein Männlein mit Hut getroffen...

...und dessen Freunde.

Was für ein Abendhimmel heute. So tolle Farben!
Auf der Rückfahrt (Beifahrer) habe ich mein Bestes für ein Foto gegeben,
aber es kommt nicht so toll rüber, wie in Natura.

Noch ein Ausblick auf unser Abendessen?
Heute gibt es selbstgemachte Burger mit
Milchbrötchen a la Björn Freitag!


Das war mein Tag heute und gleich gibt's Essen.
Mein Broemmel karamelisiert die Zwiebeln gerade schon.
Wie cool hört sich das denn an ... habe ich das wirklich gesagt? 
Ja, er karamelisiert die Zwiebeln ! :-))
*yummy*

Und wie war euer Tag?
Eure Naddel 
(mit einem riesen Loch im Bauch ausreichend für ganz viel Vorfreude auf die Burger ☺)

Kennst du schon dieses Rezept: Der Dreh-dich-um-Käsekuchen

Heute ein Käsekuchen mit Quark, der mich begeistert


Es gibt Kuchen, die sehen fantastisch aus.
Sie stehen auf dem Tisch, wunderbar umhüllt mit Glasur, dekoriert mit süßen Früchten und vielleicht sogar farblich abgestimmt mit der Tischdeko. Und wenn er so schmeckt, wie er aussieht, dann stimmt doch alles. Oder?


Denkst'e: Manche (Käsekuchen-) Rezepte sind kompliziert

Häufig schwindet meine Euphorie für den Kuchen während ich backe. Ob Käsekuchen mit Boden oder ohne Boden. Manchmal ist es mir das Rezept zu kompliziert und es klappt einfach nicht.

Wenn nur die Optik dabei leiden würde, wäre ich noch einverstanden. Doch wenn das Ergebnis geschmacklich nicht überzeugt. Ach, das ist doch Mist!

Ein Käsekuchen mit einem besonderen Namen

Vor einem Monat war ich bei meiner Freundin zum Geburtstag.
Es gab einen Kuchen, der sah nicht spektakulär aus, aber hatte einen lustigen Namen :

 "Dreh dich um"-Käsekuchen 

Und sein Name ist Programm.
Begeistert erzählte mir meine Freundin, dass sich dieser Käsekuchen während des Backens umdreht. 

Davon hatte ich ja noch nie gehört. 
Ja, das sei wirklich so. In die Kuchenform käme erst der Teig für den Boden und darauf die Quarkmasse. Im Backofen würde sich der Kuchen dann "drehen", so dass am Ende der Boden oben und die Quarkfüllung unten ist. Außerdem sei das Rezept einfach und gelingt garantiert. Wie cool ist das denn bitte? Das Rezept muss ich definitiv ausprobieren. :-)

Rezept für einen besonderen Käsekuchen: Der Dreh-dich-um-Käsekuchen
Sieht unspektakulär aus, schmeckt aber:
Mein neuer, liebster Käsekuchen ♥

Was macht diesen Käsekuchen so besonders?

Zum Geburtstag meines Broemmel habe ich ihn gebacken und er kam wirklich sehr gut an.
Ich fasse einfach mal kurz zusammen und nenne dir die

3 Dinge, die ich an dem Dreh-dich-um-Käsekuchen so toll finde:


  1. Wenig Vorbereitung. Einfach drauf los backen.
    Er ist einfach zuzubereiten, weil du im im Prinzip nur die Zutaten verrühren musst und in eine Form gießen. Vorausgesetzt, du hast alle Zutaten im Haus, kannst du dich sogar spontan entscheiden ihn zu backen.
  2. Der Teig und Quarkmasse werden luftig und locker.
    Unsere Gäste haben nicht viel übrig gelassen. Ich fand ihn bei meiner Freundin ja auch sehr lecker und habe deswegen direkt nach dem Rezept gefragt.
  3. Du hast eine Geschichte zu erzählen.
    Am besten hältst du das Rezept bereit, den ein oder zwei deiner Gäste wollen es garantiert von dir haben. Wer den Käsekuchen nicht kennt, wird ihn ausprobieren wollen um mit eigenen Augen zu beobachten, wie er sich im Ofen umdreht.


Appropos -hier ist es...

das Rezept für den Dreh-dich-um Käsekuchen:


Für den Teig verrührst du 
  • 150g Mehl
  • 150g Zucker
  • 150g Margarine
  • 3 Eier
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver
miteinander und füllst ihn in eine Springform.

Für die Quarkmasse, verrührst du
  • 500g Quark
  • 150g Zucker
  • 150g Margarine
  • 3 Eier
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Pck. Vanillepudding
miteinander und gießt ebenfalls in die Springform auf den Teig drauf.
Den Käsekuchen bei 180°C Umluft ca. 50-60 Minuten backen. (Stäbchenprobe nicht vergessen!!)



Rezept für einen besonderen Käsekuchen: Der Dreh-dich-um-Käsekuchen
So lässt er sich sehen:
Mit einer Herzschablone und Puderzucker auf den Geburtstagstisch

Noch ein Back-Tipp

Ob 50 oder 60 Minuten musst du mit der Stäbchenprobe herausfinden. Mir war der Rand nämlich zu dunkel geworden. Aber meine Schwippschwägerin hat ihn gestern gebacken und einfach nach 45 Min. den Käsekuchen bei 150°C weiter gebacken. Du musst mal ausprobieren was bei dir am besten funktioniert, schließlich ist auch jeder Backofen etwas anders. 

Allein zu sehen wie der Teig beim Backen nach oben schwappt und die Quarkmasse nach unten fällt finde ich faszinierend! Ich bin gespannt wie ihr den findet?


Die Geburtstagsfeierei ging die ganze Woche. Freitags mit unseren Nachbarn und Samstag mit der Clique. Gestern war ich deswegen ganz schön platt, aber letztlich war die Woche schön gewesen und der November ist bisher gut verlaufen. 

Bist du eigentlich schon weihnachtlich unterwegs?
Ich bin ja noch im Herbst. Doch allmählich wird es wohl Zeit für die Weihnachtsdeko -nur noch drei Wochen bis zum ersten Advent. Dann werde ich den zwei süßen Typen hier wohl eine rote Mütze verpassen ;-)

Herbst-Dekoration im Garten mit Alpenveilchen und Zierkohl
Etwas Herbstdeko mit Alpenveilchen und Zierkohl

Liebe Grüße
Naddel

12tel Blick(g) im Oktober

♥ ♥ ♥ 
Vorweg danke ich euch allen ganz herzlich für eure lieben Grüße und Besserungswünsche hier im Blog, per Mail oder auf Insta. Ich finde das ganz toll und hab mich sehr gefreut
♥ ♥ ♥

Meinem Broemmel wurde letzte Woche operiert und verbrachte einige Tage in der Uniklinik. Diese Woche waren wir noch einmal dort zum Fäden ziehen und für die lang ersehnte Befundbesprechung.
Es war eine Zyste.  
....da heute Halloween ist, bin ich auch nicht schade drum Details zu berichten : 
Beim Aufschneiden fanden die Ärzte darin ein brökeliges, gelbes Zeug. Vermutlich Talg.
Jetzt hat er noch eine Schwellung und kann es sich ersparen extra eine Narbe an den Hals zu schminken ;-) Na gut, Scherz beiseite, wir selbst feiern heute gar kein Halloween.

Jedenfalls ist jetzt dieses Thema vom Tisch und wir machen wieder weiter. 
Zum Beispiel mit dem 12tel Blick bei Tabea. Heute am Monatsletzten will ich noch meinen aktuellen Stand durchgeben und es gibt Fotos mit beiden Blusen, da ich im September überhaupt keine Bilder gemacht habe.


 Und Taaa daaa: Mittlerweile steht die 7 vorne!
Aber nicht nur eine, sondern gleich zwei von denen :-))
Ich bilde mir ein, dass das joggen seit August einen großen Anteil dazu beiträgt. 
Nachdem mich der Juli gar nicht und der August nur mäßig mit Erfolg belohnt haben, sind September und Oktober gnädig zu mir und ich fühle mich nun wieder besser.
Wobei ich auch zugeben muss, dass ich allein in der letzten Woche beinahe ein ganzes Kilo abgenommen habe. Weil ich ja allein Zuhause war und da esse ich einfach weniger.
Kennt ihr das auch?
Ich koche zwar für mich allein und freue mich noch mehr wenn es zudem tatsächlich schmeckt. Aber  insgesamt esse ich einfach anders ohne meinen Broemmel.
Es heißt wohl nicht umsonst, dass alleine essen weniger Spass macht....?


 Naja... dann habe ich noch ein neues Problem:
Ich habe nix anzuziehen *seufz*
Meine Jeans sitzen direkt nach der Wäsche noch gut, aber nach einmal tragen rutschen sie. Deswegen probiere ich mich nun an der Nähmaschine aus, um mal eine Hose enger nähen zu können. Das Ergebnis ist bisher bescheiden und ich habe nun noch mehr Respekt vor allen, die wirklich nähen können! Das ist offenbar nicht meine Disziplin ist. Ich übe jedoch weiter. Ein wenig Zeit dafür habe ich ja noch, da ich im Moment wieder in ein paar meiner alten Hosen passe.


Jetzt muss ich aufhören. Mein Broemmel ruft. 
Ich glaube ihm ist langweilig oder sein Pflaster juckt ;-p 
Ein ganz tolles Wochenende wünsche ich euch allen! 
Mit viel Sonne, viel Spass, viel Halloween, viel Vergnügen und
  viel [eigenen Wunsch hier einsetzen]

LG Naddel ;-)

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich.

Hallo meine Lieben,
ich melde mich mal wieder nach so langer Zeit.

 Derweil erkundigen sich einige von euch nach mir, das finde ich ganz lieb. Auch wenn ich oftmals erst später antworte, so freue mich doch sehr darüber. 
"Irgendwas ist ja immer ;-)"
 Hier geht es momentan Auf und Ab und ich nehme mir meine Zeit lieber für andere Dinge. Obwohl ich zwischenzeitlich schon das ein oder andere Mal Lust hatte wieder einen Post zu veröffentlichen. Allerdings war ich dann doch fast nur offline und habe nicht einmal eure Blogs gelesen. *ohSchreckundSchandegestanden*
Daß alles seine Zeit hat, heißt auch, daß alles seine Zeit braucht. (Ernst Ferstl)
 Bei meinem Broemmel wurde vor einigen Wochen ein Geschwulst am Hals gefunden.
Es war ein Zufallsbefund und der Arzt schlug als nächsten Schritt eine MRT-Untersuchung vor. Auf die mussten wir 4 -in Worten VIER- Wochen warten und waren danach, wir haben es schon geahnt, hinterher genauso schlau wie vorher. 
Der Arzt hatte keine Ahnung was es ist und konnte Nichts sagen. Er meinte so etwas hätte er so noch nicht gesehen, aber stuft es als gutartig ein. Es könnte vielleicht auch eine Nebenschilddrüse sein, aber in dieser Größe eher unwahrscheinlich. Der Fall wäre schon besonders und eher einzigartig. 

Ob es die Nebenschilddrüse ist kann mit Blut- und Laborwerten ermittelt werden. Wenn die Ergebnisse negativ wären, wäre der nächste Schritt sicherlich eine Punktion, bei der Gewebe entnommen und untersucht wird. Am besten Spezialklinik. 
Aber: Alles Nachfolgende läuft nun weiter über den Hausarzt von dem ja die Überweisung ausgestellt wurde, erklärte uns der Arzt. Er könne da jetzt nichts weiter sagen oder veranlassen. 
 Für uns bedeutete das natürlich ein weiteres Mal warten.
 So verging noch eine Woche bis der Befund beim Hausarzt war. Mittlerweile waren wir beide besorgter und hoffen, dass es kein Tumor ist. 
Mein Broemmel ist familiär vorbelastet und hatte sogar selbst schon mal Hodenkrebs. Vom Hausarzt hat er sich dann eine Einweisung ins Krankenhaus geben lassen, denn wir wollten nicht weiterhin wochenlang von Termin zu Termin und in ständiger Unklarheit verbringen. 

 Allerdings selbst eine Einweisung bedeutet nicht man käme sofort ins Krankenhaus. Ob ambulant, vorstationär oder stationär entscheidet das Haus von Fall zu Fall selbst. Wussten wir vorher auch nicht, also rief mein Broemmel wegen einem Termin in der Uniklinik an.
Weil der Befund unklar war, rief er sowohl in der HNO- als auch in der Endokrinologie-Abteilung an. Bei Letzterer bekam er überraschend kurzfristig für den Folgetag einen Termin für die Sprechstunde. Natürlich mit viel Wartezeit. Wir sind es ja schon gewohnt. 

 Die Ärztin dort war überrascht, dass noch nie Kalzium im Blut untersucht wurde, vor allem bei seiner Vorgeschichte.
Mein Broemmel läuft seit anderthalb Jahren mit Übelkeit, Magenkrämpfen, Sodbrennen, Bluthochdruck, Verstimmungen und allerlei ähnlichen Beschwerden herum ohne, dass die Ärzte etwas finden. 
Er wohnt beinahe in Wartezimmern...
  ...könnte man meinen bei den zig Ärzten, Praxen und Kliniken, die wir bisher aufgesucht haben.
 Er hatte Ultraschalls, Magenspiegelung (2x), Darmspiegelung, Lebensmitteltests auf Glukose, Fruktose, Histamin und anschließender Ernährungsberatung. Immer mal wieder Blutuntersuchung, Stuhlproben, aber auch was Alternatives wie ein Homöopath mit Iris-Check „Sie haben nichts organisches“. 
 Bestimmt habe ich in dieser Liste was vergessen. Wie auch immer, zuletzt waren wir zur neuen Abteilung der Nuklearmedizin um die Schilddrüse zu untersuchen, weil ein einziger Wert außerhalb des Bereichs lag und der Hausarzt direkt Tabletten verschreiben wollte. Die Schilddrüse selbst ist in Ordnung also keine Tabletten, aber es war diese Untersuchung bei der das Geschwulst zufällig entdeckt wurde.

 Jedenfalls meinte die Ärztin in der Endokrinologie bei all diesen Beschwerden sei deren erster Verdacht immer die Nebenschilddrüse und könne all seine Symptome erklären. 
Es gibt wohl vier kleine Nebenschilddrüsen, welche etwa so groß wie eine Linse sind. Die Größe seines Geschwulst (ca 3,5cm) sei schon enorm und sehr selten, aber denen nicht unbekannt.
„Was auch immer das Ding ist, es muss raus. Operiert werden Sie so oder so.“ meinte die Ärztin. Für uns war das natürlich eine tolle Info! Wenn das Ding also raus käme, wäre vielleicht sogar alles andere mit einem Schlag erledigt. 
Die Wartezeit, die man bei Ärzten verbringt, würde in den meisten Fällen ausreichen, um selbst Medizin zu studieren. (Dieter Hallervorden)
  Darüber uns richtig zu freuen trauten wir uns dennoch nicht und behielten Recht. Am Telefon tat es der Ärztin fast schon Leid uns mittzuteilen, dass die Blut- und Laborergebnissen gegen eine hyperaktive Nebenschilddrüse sprechen. Gleichzeitig entzog sie sich ebenfalls der Zuständigkeit und verwies nun auf die HNO-Abteilung. So ein Hin und Her!

Genau deswegen hatte sich mein Broemmel eine Einweisung geben lassen. Weil unklar ist was das Ding ist. Damit er sozusagen mit dem Bett einfach in die nächste Abteilung geschoben werden kann. Stattdessen diese nervige Warterei von Termin zu Termin und jedes mal eine andere Aussage. Das ist anstrengend. 

 Die Bilder hatte sie sich mit einem Kollegen noch mal angeschaut und es könnte eine Zyste sein, erklärte sie abschließend. Eine sichere Aussage haben wir natürlich nicht erhalten. Wir fragen uns wie auch? Die sollen da einfach reinstechen und nachgucken. Nur von den Bilden gibt es keine Gewissheit. Auf dem MRT-Bild sieht es wohl aus wie eine Zyste, d.h. Wassereinlagerungen. Auf dem Ultraschall dagegen, sieht es eher aus wie ein Gewebe!  Also warten wir weiter auf den nächsten Termin und dessen Infos, die es heute aber schon gibt !

Soooooo.
Das war zwar ein langer Post, aber ich wollte euch einfach gerne ein wenig Bescheid geben was hier gerade so der Stand der Dinge ist. Zumindestens nenne ich das mal unsere momentan größte Beschäftigung.

Ich freue mich, dass ihr mir eure Zeit geschenkt habt, auch wenn ich nicht so oft bei Euch vorbeischaue. Aber auch dafür werden sich die Zeiten wieder ändern.

Genau wie sich bspw. die Jahreszeiten immer wieder auf Neue ändern. Wir haben einen wunderschönen goldenen Oktober, der Herbst ist eindeutig da und ich verabschiede mich an dieser Stelle vom Sommer und für heute von euch. Habt ein wunderschönes Wochenende und habt euch wohl!
Liebe Grüße 
Naddel ♥