05 Juni 2018

Deutsche Küche -Rezepte und Spezialitäten aus meiner Region

Rezept: Blaubeer-Schwarzbrot-Joghurt-Trifle zum Frühstück oder als Schichtdessert

Heimatstoff: westfälische Gerichte aus dem Münsterland

Bei der Vorbereitung für diesen Beitrag war ich mir gar nicht sicher, inwiefern ich überhaupt qualifiziert bin etwas über unsere regionalen Spezialitäten zu erzählen. Als ich recherierte was genau denn typische Gerichte aus dem Münsterland sind, da las ich über "Töttchen" (Kalbsragout) und über "Struwen". Das sind Hefepfannkuchen, oft mit Rosinen und typisch zur Fastenzeit.

Tatsache ist, dass ich mit diesen Gerichten gar nicht so wirklich aufgewachsen bin. Bei uns gab's irgendwie was anderes zu essen. Vielleicht weil meine Eltern gebürtig nicht aus dieser Gegend kommen? Aber zum Glück gibt's ja mehr als zwei Rezepte und ich fühlte ich mich schnell wieder heimisch als ich andere, für die westfälische Küche typische Gerichte fand.

Wie beispielsweise westfälischer Knochenschinken, Grünkohl-Eintopf, der westfälischen Hochzeitssuppe oder, auch sehr lecker, Rindfleisch z.B. mit Zwiebelsoße. Mein Schwiegervater kochte oft "Durchgemisch", das ist zum Teil pürierter/gestampfter Gemüseintopf mit Rindfleisch.

Es gibt natürlich auch süße Rezepte. Auf den Äckern im Münsterland wachsen nicht nur sehr gut der Spargel, sondern ebenso die Erdbeeren. So kenne ich z.b. Erdbeerkuchen mit einer Creme aus Vanillepudding. Zu Neujahr backt meine Schwägerin oft "Piepkuchen" (Waffelhörnchen, ähnlich wie Eiswaffeln) und als Kind gab es manchmal "arme Ritter".

 Heimatküche:das kleine Schwarze mit dem besonderen Geschmack

Arme Ritter sind in Milch, Ei und Zucker eingeweichtes Toastbrot, das anschließend in der Pfanne gebraten wird. Sehr beliebt bei Kindern. Dagegen nicht zwangsläufig bei den Kleinen beliebt ist das Schwarzbrot, welches in Westfalen seinen Ursprung findet. Schwarzbrot heißt bei uns Pumpernickel und ist ein sehr dunkles Vollkornbrot aus Schrot und Roggen. Es ist eines der ältesten Brotsorten um deren Herkunft sich unterschiedliche Geschichten ranken.

Eine der ältesten Pumpernickel-Bäckerei wurde im westfälischen Soest gegründet und das Pumpernickel entstand durch reinen Zufall. Denn der Legende nach wurde im Jahr 1447 das Brot während einer Belagerung im Ofen vergessen. Als die Hausherren tags darauf nachschauten, sah das Brot schwarz und verbrannt aus. Doch weil der Ofen nicht nachgeheizt wurde, wurde das Brot quasi bei geringerer Temperatur sehr lange gebacken.

Bei dieser langen Backzeit verwandelt sich die Stärke in Zucker, der dann karamellisiert. Deswegen schmeckt das Schwarzbrot herb und süß zugleich, vor allem je mehr und länger es gekaut wird. Außerdem hat es keine Kruste und schmeckt an allen Stellen gleich gut.

Ich mag das kraftvolle Pumpernickel sehr gerne, vor allem da es so vielseitig, sättigend und sowohl für deftige aber auch süße Rezepte verwendbar ist. Ebenfalls als Geschenk habe ich schon anderen eine Freude damit bereitet.

Blog Dinner: Rezepte & Ideen mit westfälischem Pumpernickel (Schwarzbrot)
Auf meinen Teller geschaut....

Geschenke aus der Küche: Ideen mit westfälischen Pumpernickel (Schwarzbrot)
Alles gut zu verpacken und ein prima Geschenk:
Räucheraal auf Schwarzbrot mit Rührei

Blog Dinner:
Deutsche Küche -Rezepte und Spezialitäten aus meiner Region

Mit unserem westfälischen Pumpernickel lade ich heute wieder zu Nicole und mir zum Blog Dinner ein und denke unser aktuelles Thema ist genauso vielfältig wie mein Schwarzbrot. Es geht um die heimische Küche und den kleinen Spezialitäten, die man in anderen Regionen vielleicht gar nicht so kennt.

Und bevor ich mich verabschiede, möchte ich natürlich noch eines meiner eigenen Rezept mit Schwarzbrot vorstellen.

Blog Dinner: Deutsche Küche -Rezepte und Spezialitäten aus meiner Region

Rezept Idee: Blaubeer-Schwarzbrot-Joghurt-Trifle

Eines meiner liebsten Rezepte ist im Handumdrehen zubereitet und besteht aus nur drei Zutaten. Ruckzuck im Glas abwechselnd geschichtet sieht es nicht nur appetitlich aus, sondern ist gleichzeitig ein gesunder Sattmacher. Ich esse es meistens als Frühstück.

Dauer:
im Handumdrehen

Zutaten:
mit drei Zutaten
  • 1 Scheibe Pumpernickel (Schwarzbrot)
  • 2 handvoll Blaubeeren
  • 100g Joghurt mind. 3,5% Fett
Zubereitung:
in drei Schritten
  1. Blaubeeren waschen.
  2. Das Brot in kleine Stücke brechen.
  3. Alle Zutaten abwechselnd in ein Glas schichten. 
Fertig und genießen.

Tipps:
- Wer möchte streut ein paar Nüsse oder Samen (geröstet oder ungeröstet nach Geschmack) darüber.
- Als Dessert zum Nachtisch schmeckt es feiner, wenn der Joghurt vorher mit ein wenig Honig und etwas Zitronensaft (und -abrieb) verrührt wird.
- Ich verwende am liebsten griechischen Joghurt. Der hat 10% Fett und schmeckt hervorragend zum Schwarzbrot.

Blog Dinner Rezept: Blaubeer-Schwarzbrot-Joghurt-Trifle

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Die bisherigen Rezept-Sammlungen findest du hier:

Kommentare:

  1. Hmmm, alles was du da so aufzählst kenne ich auch, Vom Struwen bis Pumpernickel und arme Ritter oder auch blinde Fische genannt. Lecker, lecker, lecker und erst dein Trifle, Yummie!
    ....und kennst du auch Möpkenbrot mit Rübenkraut?

    liebe Grüße und lass es dir schmecken
    Nicole

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  2. ohhhhhh BITTE ein BECHER zu mir,,,freu,,,freu

    wünsch da no an feinen ABEND
    bussale bis bald de BIRGIT

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  3. Liebe Naddel,
    Habe ich da gerade was mit STOFF und auch noch Münsterland gelesen? 😂😂😂
    Ja, echt da musste ich doch gleich mal vorbei schauen! Aber echt, überall lauern die Kalorien. Pumpernickel und auch noch Joghurt, mit mehr als 3,5% Fett! Ich lach mich schlapp, 😊 na dass hat wirklich was mit Heimat zu tun. Denn Zuhause ißt man lecker, egal wie viele Punkte die Sachen haben. Einfach so, weil’s schön ist. Danke dir, für die kurzweilige Unterhaltung und ein wunderschönes Wochenende für Euch. 💕

    Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Heidelberg,
    Annette

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  4. Eine wundervolle Idee, Rezepte aus der Region. Leider wurde ich zu spät darauf aufmerksam. In die Fanliste habe ich mich eingetragen, für weiteres.

    Ein herzlicher Sonnengruß... zum Start in die neue Woche von Heidrun aus Augsburg

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