Ist das nur gut fotografiert oder schmeckt das auch?
Wo immer Rezepte stehen, da werden Fotos vom Essen gezeigt.
Tolle Fotos.
Köstlich und verführerisch angerichtet.
Solch klasse Fotos gibt es nicht nur bei Foodbloggern. Die Apps und Bildbearbeitungsprogramme sind ja so effektiv geworden. Egal ob bei Facebook, Instagram oder Chefkoch -auf allen Bildern sieht es köstlich aus.
Jedes abgebildete Gericht suggeriert mir
"Ich schmecke himmlisch." und spricht zu mir "
Ich bin das Beste, was dein Gaumen jemals erleben wird." Hach, mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen...
Wer kann dem wohl widerstehen?
Sei ehrlich: wie oft fühlst dich lediglich durch das Foodfoto verführt?
Ich stand mal, auf diese Weise verführt, in der Küche und versuchte mich an einem Käsekuchen. Ich mischte Mehl mit Zucker, wog Butter ab, rührte die Quarkmasse zusammen, etc. pp. usw. usf.
- Ich kürze es mal ab:
Mein Backwerk entsprach nicht annähernd dem Käsekuchen auf dem Foto und geschmacklich war es "so la la" (Ich habe trotzdem aufgegessen. Versteht sich von selbst, dass habe ich nur wegen Wetter und Sonne und so. )
Fazit: Du kannst zwar alles fotografieren, aber nicht alles essen.
Doch ich behaupte jetzt nicht, dass alles im Internet und den Medien nur gut aussieht und nicht schmeckt! Dafür müsste ich ja sämtliche Rezepte probieren.
Ich probiere immer wieder Rezepte von Bloggern aus und es gibt sie, die leckeren Rezepte. Wo nicht nur alles toll in Szene gesetzt wurden, sondern das Rezept wirklich funktioniert und, halt dich fest -es schmeckt!
Heute gibt es quasi einen Blogpost zum Blogpost, also ein von mir erprobtes Blogger-Rezept.
Was für ein Satz, aber lass dich nicht verwirren, sondern lieber verführen. ;-)
Die weltbesten Schoko-Cookies
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| Die weltbesten Cookies :-) |
Nicht nur ein Keks, sondern etwas für echte Schokoholics
Er ist von
DekoreenBerlin und Doreen kann backen. Ihre Torten sehen immer mega aus und es lohnt sich dafür bei ihr vorbeizuschauen. Vor zwei Jahren habe ich zu Weihnachten ihre
Rosmarin-Heidesand-Plätzchen (klick) gebacken und war begeistert.
Wenn ich ihn in eine Gewichtsklasse einordnen müsste, dann wäre dieser Keks ein echtes Schokoladen-Schwergewicht.
Das erste Mal zu ihm in den Ring stieg ich bei dem
Bloggertreffen in Berlin. Damals schaffte ich ganze drei Schoko-Cookies, bevor ich durch vorzeitiges K.O. den Kampf beendete.
Stark ist, wer eine Tafel Schokolade mit bloßen Händen in vier Teile zerbrechen kann
– und dann nur einen davon isst. (Simone Hoffmann)
Der Genuss:
Was dich bei diesem Schokokeks erwartet sind dicke Schokostücke. Die sind überall und zwar so, dass ständig an irgendeinem Finger Schokolade kleben bleibt.
-Jep! Der schmilzt schon in der Hand, nicht erst im Mund.
Was du brauchst:
Die Zutatenliste ist übersichtlich und alles ist im Laden um die Ecke erhältlich (also bei mir Aldi, K+K, Netto...). Es ist alles leicht nachzubacken und die Zubereitung verständlich geschrieben.
Tipps zu diesem Rezept:
- Der Teig wird geschmeidiger mit 125g Butter (statt 100g) versicherte mir Doreen,
- womit er sogar als Kuchenboden tauglich wird!
- Willst du die Schokolade 40 Minuten mit der Hand hacken? Falls nicht, hilft z.B. ein Icecrusher. (den ich mir gerne vorher ausgeliehen hätte...)
Außerdem rate ich leidenschaftlichen Backänfangern
nicht denselben Fehler zu machen wie ich:
Früher habe ich Rezepte immer Schritt für Schritt umgesetzt. Bis ich mittendrin feststellte, dass ich bereits zu Beginn schon irgendetwas hätte vorheizen, schmelzen oder einweichen müssen.
Da hilft es einfach zuerst das Rezept komplett durchlesen oder "
trial and error", also die Erfahrung mit der Zeit. ;-) Es sollte sowas wie eine
Rezept-DIN-Vorschrift geben, wonach geschrieben wird. Ich glaube, die Texte richten sich oft einfach nur an unterschiedliche Zielgruppen, bei denen je nach dem gewisse Kenntnisse vorausgesetzt werden oder auch nicht.
(Mir sind Backen für Dummies Rezepte ja am liebsten...)
Zu welcher Zielgruppe gehörst du?
Erfahrene Backfeen wissen bspw., dass die Butter für Mürbeteig kalt sein muss. Das findest du oft nicht in der Zutatenliste, sondern gerne erst später im Zubereitungstext. Bei den Schoko-Cookies brauchst du übrigens
zimmerwarme Butter.
Haltbarkeit:
Bei mir haben sich die Kekse 10 Tage gehalten. Ganz normal in einer Dose und im Hängeschrank gelagert. Danach habe ich sie eingefroren.
Und jetzt kommt mein Sommerhit: gefrorene Kekse
Total genial. Ich schwöre. :-D
Gefrorene Schokolade im Sommer ist kein Geheimtipp mehr, oder? Und dieser Keks hat so viele dicke Schokoladenstücke und ist gleichzeitig flach genug um problemlos hinein zu beißen.
Probiere es mal aus!
Mein Genuss-Fazit:
Ein Schokoladen-Keks der mal richtig gut schmeckt und eine ordentliche Portion Schokolade enthält.
Herrlich! Wenn dann (hoffentlich bald ) der Sommer kommt, heißt es:
"Schatz, tu mir mal so einen kühlen Cookie..."
Also, willst du nachbacken!? :-D
Hier gelangst du zu Doreens Rezept "Double Chocolate Chips Cookies"
Bist du ebenfalls so ein Schokoholiker oder kennst du vielleicht noch bessere Keks-Rezepte?
Lass es mich wissen, in meinem Gefrierfach neigt sich nämlich der Vorrat zu Ende ..
Grüße vom Krümmelmonster
Naddel
Weil ich liebe, was ich verkaufe: Smoothie Glas von Hübsch Interior